Ich erzähle öfters Geschichten, die ich mit meiner Vermieterin erlebe. Sie lebt im Nachbarhaus und ich kann ihr auf dem Grundstück nicht wirklich aus dem Weg gehen.

Im Grunde habe ich bei der  Anmietung gegen einen meiner Grundsätze verstoßen: keine Vermieter in unmittelbarer Nähe! Aber ich bin so verliebt in diesen Stadtteil und wollte unbedingt wieder hier wohnen. So habe ich die Augen schnell vor dem Absehbaren verschlossen.

Also, nun trifft man sich im Garten, auf der Straße, hält Smalltalk und ich kriege mit, wie oft sie sich heftig über andere Menschen ärgert. Neulich ging es um Streit mit den Nachbarn, der vor Gericht gelandet war.

Wieso? Sie füttert die Vögel auch im Sommer und das lockt die Tauben an, die dann alles auf anderen Terrassen verschmutzen. Und das mögen die Nachbarn überhaupt nicht. Sie will aber das Füttern nicht aufgeben!

Ich hörte ihr geduldig zu, registrierte ihre Wortwahl, denn ich wollte wissen, was tiefer liegt. Da wird mir deutlich: Im Grunde fordert sie, alles müsse so sein, wie sie es für richtig hält. Basta!

Ich bin sicher du kennst ähnliche Leute.

  • Die fordern, die anderen sollten gerecht sein.
  • Die anderen sollten sich nicht so dumm anstellen.
  • Die anderen sollten nicht so gedankenlos sein.
  • Sie sollten vernünftiger sein.
  • Es sollte ja keine Nachteile für sie selbst geben.

Spür mal: Das sind keine Wünsche an die anderen oder an das Leben. Das sind knallharte Forderungen. Würden sie sich nur wünschen, die anderen wären rücksichtsvoller oder das Leben gerechter, dann wären sie lediglich enttäuscht, wenn dem nicht so ist.

Die Tatsache, dass sie sich ärgern oder wütend werden, zeigt, dass sie knallharte Forderungen haben und darauf bestehen, dass diese erfüllt werden. Und dann kommt die Realität daher, lacht sich eins und macht einen dicken Strich durch die Rechnung.

Wie ist es mit dir? 

Bist du der Typ „ärgern über andere“ oder eher der Typ „ärgern über dich selbst“? Und was passiert dann?  Schluckst du, beißt du die Zähne zusammen oder gerätst du außer Fassung?

Meine Idee für dich:

Ärgere dich nur über das, was du ändern kannst und willst.

Für den Rest habe ich eine andere Idee. Eine, die dir gut tut, auch wenn sie sich noch ungewohnt anfühlt. Hier ein paar Ärgergedanken und besänftigende Lösungen dazu.

Ärgergedanke: Die Welt/das Schicksal ist ungerecht. Warum muss es immer mir passieren?

Stattdessen: Die Welt verläuft nicht nach meinen Vorstellungen. Sie ist manchmal unfair, schwierig, frustierend. Sie verläuft nach eigenen Regeln. Ich bin bereit, dies zu akzeptieren, auch wenn ich es lieber anders hätte.

Ärgergedanke: Wie kann er so mit mir umgehen! Das ist unerträglich!

Stattdessen: Mir wäre es anders lieber, aber ich übertreibe. Ich kann es ertragen, auch wenn es sehr unangenehm, lästig oder bedauerlich ist. Ich werde ihn nicht ändern, nur weil ich wütend reagiere.

Ärgergedanke: Das ist ungerecht und das lass ich nicht durchgehen.

Stattdessen: „Ungerecht“ ist meine persönliche Wertung. Selbst wenn es ungerecht sein sollte, kann ich entscheiden, wie ich reagiere. Bevor ich reagiere, prüfe ich, was in meinem besten Interesse ist.

Oh je! Regt sich in dir Widerstand? Es sträubt sich alles in dir, dir etwas einzureden, von dem du nicht überzeigt bist? Die Reaktion ist verständlich… weißt du warum?

In allen neuen Gedanken steckt Selbstliebe, die sind wir nicht gewohnt! Wir müssen uns erst mit ihr anfreunden, wir erkennen sie nicht immer und wir lassen ihre Hilfe auch nicht immer zu.

Dabei kannst du deine  Selbstliebe aufbauen. Das stärkt dich und schützt dich viel mehr als es eine ärgerliche Reaktion kann. Das kann ich dir 100% versichern.

Wenn du meine Hilfe/Unterstützung/Anleitung willst, damit du deinen Weg zu mehr Selbstliebe noch leichter, einfacher und schneller gehen kannst, dann komm in mein Retreat, in ein Schloss. In einem Park voller Pfauen.

Entdecke dort die 7 Schlüssel zur Liebe und lerne sie anwenden. Für dich, konkret in deinem Leben.

Oh ja, wir werden eine Menge tun, damit du schnell klare Veränderungen erkennst. Und ganz nebenbei wird es auch eine MENGE SPASS machen.

Du hast jetzt noch die Möglichkeit

  • dich spontan zu entscheiden.
  • dir einen Ruck zu geben und dich anzumelden, wenn du dich ohnehin schon innerlich entschieden hast.
  • mich zu fragen, was immer du noch wissen willst.

Deine Entscheidung ist gefragt. Ich bin hier, um an dich zu glauben.

Die 7 Schlüssel der Liebe  sind ein Weg, um nicht mehr in Selbstablehnung und Selbstzweifel zu versinken, sondern dich wertvoll und angenommen zu fühlen.

Sehen wir uns?

Alles Liebe

Deine Ilona