Das Leben ist wie ein Sturm an der Nordsee

Das Leben ist wie ein Sturm an der Nordsee

So viel los, so viele Interessen und so viele Fragen und vielleicht auch Ärger und ungelöste Dinge.

Ich kenne das selbst von mir nur zu gut und ich kann nicht sagen, dass bei mir immer alles glatt und entspannt läuft. Dennoch kümmere ich mich nicht wirklich um diese Stolpersteine und bewerte sie nicht als  Drama, was sie für manche Menschen sind. Ich gehe meinen Weg einfach weiter.

Neulich kam heraus, dass eines meiner Bücher vergessen wurde zu lektorieren und es mit allen Schreib- und Flüchtigkeitsfehlern ausgeliefert wurde. Gruselig… Scham, Schande, Angst vor übler Nachrede, unzulänglich sein… alles drin.

Klar, die anderen sind Schuld, der Lektor, der Verlag. Oder ich bin Schuld, ich hätte ja mehr Kontrolle ausüben können. Wie konnte ich nur so blöd sein…

Was für eine doofe Sichtweise, dieses Denken in Schuld. Das ist voll kontraproduktiv, weil es durch viel zu viel Emotion eine objektive Analyse des Problems verhindert. Es gibt selten nur eine Ursache für ein Problem oder einen Fehler. Meistens ist es das Zusammenspiel vieler Dinge.

Nein, ich lies mich nicht runterziehen. Ich nahm mich selbst in den Arm und hatte Mitgefühl mit dem Teil von mir, der plötzlich kalte Füße vor dem vernichtenden Urteil seiner Leser bekam.

Erst danach fragte ich mich, was ich beim nächsten Buch anders machen werde, um meine Chancen auf eine freudige und große Leserschaft zu erhöhen.

Wie, trotz der ganzen Stürme im Leben, offen und herzlich zu mir selbst und anderen zu sein, das ist etwas, was mich schon immer beschäftigt hat. Weißt du, was ich erkannt habe?

Es ist die Liebe und die Zugewandtheit zu mir selbst, die mir hilft, die Stürme des Lebens zu glätten. Und nach jedem Sturm kommt ein wunderschöner Morgen. Das habe ich schon oft erfahren.

Alles Liebe & liebe dich selbst

Ilona

Suchst du Freundschaften und gute Gespräche?

Suchst du Freundschaften und gute Gespräche?

Suchst du Freundschaften und gute Gespräche?

Wir sehnen uns nach Kontakt und Austausch, aber die zwischenmenschliche Kommunikation ist kein einfaches Feld. Straucheln ist vorprogrammiert. Wir reden aneinander vorbei oder  verstehen uns falsch. Zurück bleiben Kränkungen, Ärger oder sogar Kontaktabbrüche.

Oft reden wir auch über eine Person statt mit ihr.

Wenn du besser im Dschungel der Kommunikation zurechtkommen willst, dann gibt es einige Faustregeln für ein wirklich gutes Gespräch:

  1. Höre mehr zu, als du sprichst.
  2. Interessiere dich wirklich für die Welt des anderen, denn jeder Mensch lebt in seiner eigenen Welt. Und die ist mit deiner nicht vergleichbar, auch dann nicht, wenn es gewisse Ähnlichkeiten gibt.
  3. Bedenke, wie leicht du den anderen missverstehen kannst. Um ihn oder sie besser zu verstehen, frage einfach immer wieder nach.
  4. Halte dich nicht für etwas Besseres. Aber auch nicht für etwas Schlechteres. Halte die berühmte Augenhöhe, auch innerlich ein.
  5. Sage es offen, wenn dir etwas am anderen gefällt. Selbst für konstruktive Kritik ist nicht immer der richtige Moment da.
  6. Rede nicht über andere. Das stärkt das Vertrauen zwischen deinem Gesprächspartner und dir. Dann weiß dein Gegenüber, dass du auch nicht über ihn redest, sobald er weg ist.
  7. Lass ausgelutschte Kommunikationstipps sein. Das Wiederholen, was der andere gesagt hat, ist total out.
  8. Erzähle unbedingt von dir. Mach kein Geheimnis aus dir. Was du gut findest, was du fühlst, vielleicht wo du gescheitert bist. Denn Menschen reden am liebsten mit menschlichen Menschen.

Mit diesen Anregungen kannst du deinen Austausch in 8 von 10 Fällen deutlich liebevoller und zugewandter gestalten.

Herzlichst

Ilona

P.S. Kennst du meine Bücher schon?

Ich bin gutböse, Du auch?

Ich bin gutböse, Du auch?

Worin geht es eigentlich in den Filmen, die Millionen Menschen besonders gerne sehen oder in den Büchern, die wir verschlingen?

Es geht in den meisten Fällen um den ewigen Kampfe zwischen Gut und Böse:

Das Böse wird einfach nur “fies” und “gemein” dargestellt und das “Gute” ist nett, lieb und natürlich erst mal das Opfer vom Bösen.

Und ganz gleich, wie einfach gestrickt die beiden Seiten im Film oder im Buch dargestellt werden – irgendetwas in uns ergreift sofort Partei und stellt sich auf die Seite des Guten.

Schon als Kind zitterte ich mit dem Rotkäppchen mit, als es dem bösen Wolf begegnete, wollte ich Hänsel und Gretel warnen nicht vom Lebkuchenhaus zu essen oder rief voll Inbrunst den Kasperle zu: “Kasper pass auf! Das Krokodil kommt”.

Heute bewundern wir natürlich die liebenwürdige Dame aus Cornwall, die unschuldig um ihr Erbe gebracht werden soll oder den coolen Helden, der aus jeder Katastrophe noch gestärkter hervorgeht oder die Welt vor dem Verderben gerettet hat.  

In diesen Geschichten identifizieren wir uns immer mit den Guten, fühlen uns ganz plötzlich selber bedroht und atmen erst wieder auf, wenn in letzter Minute die Liebe des Landarztes errungen wird – oder der Widersacher von der Polizei erschossen wurde. Der Film ist zu Ende, das Gute hat mal wieder gesiegt – ja so müssen die Dinge laufen!

Was sind das für heftige Instinkte in uns? Woher kommt unsere Lust, das “Böse” platt zu machen und uns nur zu gern auf die Seite der “Guten” zu stellen?

Das geht wirklich bis in die Urzeit zurück. Die instinktiven Fähigkeiten des Urmenschen zu überleben, seine Interessen zu verteidigen und gegen Feinde zu kämpfen wurden größtenteils vom sogenannten Ur-Gehirn, auch Reptilienhirn oder dem Hirnstamm genannt – regiert. Das Ur-Hirn hat sich vor 500 Millionen Jahren entwickelt und ist uns bis heute erhalten geblieben. Es beeinflusst alle lebenswichtigen Bereiche wie Atmung, Herzschlag und Verdauung und versetzt uns auch heute noch in die Lage, uns bei Lebensgefahr zu wehren, in dem es eine von drei Möglichkeiten aktiviert:

  • kämpfen
  • fliehen oder
  • totstellen.

Da die Menschen damals noch keine entwickelten Neokortex hatten, der unter anderem für die Selbstreflektion und Konzepte wie Ethik und Moral zuständig ist, gab es auch noch kein “gut” oder “böse”. Alles geschah einfach, instinktiv, reflexhaft und die Natur nahm einfach ihren Lauf.

Auch heute nimmt die Natur ihren Lauf, nur wir Menschen haben uns irgendwie verändert. Doch für unser Reptiliengehirn geht es genau wie damals um Leben und Sterben, Kampf und Sieg… Es müssen ja keine Bisons sein, ihm reicht auch das Gedränge an der Supermarktkasse oder die Vorstellung in der Firma von lauter Idioten umgeben zu sein, um uns kampfbereit zu machen. Und so ärgern oder fürchten wir uns, ergreifen Partei, der Blutdruck steigt, der Adrenalinspiegel auch, und wir überschütten Fremde mit Hasstiraden.

Später wundern wir uns, was uns zu diesen überzogenen Reaktionen gebracht hat. Vielleicht schämen wir uns, haben ein schlechtes Gewissen und kommen uns “böse” vor. Denn anders als die Urzeitmenschen haben wir heute die Fähigkeit, uns selbst und unsere Handlungen zu reflektieren und als “gut” oder “böse” zu beurteilen.

Wann beginnt das Drama von “gut” und “böse” im Menschen?

Das Kind, das auch nach der Geburt noch in einer Einheit mit der Mutter lebt, beginnt sich nach und nach als ein eigenes Wesen zu erleben. Bald gibt es hier ein Ich und dort ein Du, hier den Hunger und dort die Flasche, hier die Einsamkeit und dort die Mutter, die nicht kommt, obwohl sich das Kind die Seele aus dem Leib schreit. Aus Einheit ist Dualität geworden: Hell und Dunkel, Schön und Hässlich, Gut und Böse.

Und nur wenn alles zwei Seiten hat, können wir beginnen, die eine Seite vorzuziehen und die andere abzulehnen.

Als kleine Kinder haben wir das tiefe Bedürfnis, “gut” zu sein und dafür geliebt zu werden. Unsere Versorger haben die Macht, uns körperlich oder emotional verhungern zu lassen, und wir tun alles, um sie uns gewogen zu machen.

So passen sich kleine Kinder an, so gut sie können und verlieren ihre Unschuld dabei. Sie lernen sich zu verbiegen und zu lächeln, wenn ihnen eigentlich zum Weinen ist. Sie lernen zu schweigen, wenn sie eigentlich schreien wollen. Sie lernen ihre Impulse zu unterdrücken, um nicht bestraft zu werden. Sie lernen zu lügen und zu petzen: ” Ich war das nicht, der Elias ist das gewesen!”.

So ähnlich haben wir alle nach und nach vergessen, was wir wirklich fühlen und wissen nicht mehr, was wir wirklich wollen. Stattdessen tun wir alles, um in einer Welt von “gut” und “böse” nur ja immer zu den “Guten” zu gehören. Das, was uns “nicht gut” oder “böse” erscheint, versenken wir tief in unser Wesen, bis wir schließlich gar nicht mehr wissen, dass es zu uns gehört. Da aber im Universum unserer Seele nichts verschwindet, bahnt sich das “Böse” irgendwann seinen Weg an die Oberfläche, landet in unserer Vorstellungswelt, und wir beginnen, es den Anderen zuzuschreiben:

Den Reichen, den Nachbarn, den Kollegen… Kurz: wir projizieren das Böse auf die Aussenwelt und waschen unsere Hände in Unschuld ( “Ich war das nicht, der Elias ist das gewesen!”).

Akzeptiere auch das Böse

Wer sich eindeutig auf der Seite der “Guten” fühlt, der kennt keine Bedenken. Das urzeitliche Hirn und unsere kindlichen Konditionierungen haben uns fest im Griff. Wir schalten automatischen auf “verdrängen”, vergeuden keine Zeit mit tieferen Reflektionen und fühlen uns frei von Schuld und Scham. Die “Bösen” das sind ja die anderen und die sollten sich sowieso schämen!

Und weil sie das anscheinend nicht tun, dürfen wir sie ordentlich kritisieren und uns über sie ärgern. Das wir erwachsene, verantwortliche und “gute” Menschen sind, wird natürlich nicht angezweifelt.

Der Rhythmus, nach dem dieser Walzer getanzt wird, heißt:

Anpassung (an die Eltern, die geltende Meinung, die Gesellschaft)

Verdrängung (aller dunklen Anteile in uns selbst)

Projektion (der dunklen Anteile auf die Anderen)

Gut und Böse sind nur ein Atemzug voneinander entfernt und sie leben in jedem von uns.

“Ach”, sagt das kluge innere Kind in uns, “dann geht es nur darum, sich immer wieder für das Gute zu entscheiden? Das tue ich doch die ganze Zeit!” Und schon offenbart sich das Dilemma in voller Größe. Geprägt vom Reptiliengehirn, unseren kindlichen Konditionierungen und unserem Drang, immer auf der Seite der “Guten” zu sein, kennen wir nur das Bestreben, jederzeit die richtige Wahl zu treffen. Wir jagen dem Guten hinterher, weil wir es nicht anders gelernt haben, und wollen das “Böse” loswerden. Das ist sogar auf dem spirituellen Weg nicht anders als überall sonst.

Grüß Dich, liebe Verdrängung und willkommen, liebe Projektion!

Wie wäre es, wenn wir akzeptieren, das wir weder gut noch böse, sondern gut UND böse sind.

Wir sind gutböse… und alle anderen auch. Das klingt banal, aber hier beginnt eine neue Welt, eine neue Sichtweise, eine völlig neue Art zu leben.

Ich habe diese Sichtweise zuerst in der systemischen Familientherapie kennen gelernt und sie hat mich damals sehr erleichtert.

Meine damalige Therapeutin suchte stets nach dem Guten bei den “Bösen” meiner Familie und entlastet die “Guten”, in dem sie auch deren Schatten aufzeigte. Was für eine Wohltat für mich! Hier hat meine Reife, meine Offenheit und mein Mitgefühl begonnen.

Ich lernte weiter zu gehen und mich mit dem “Gutböse” vertraut zu machen und diese neue Reise dauert bis heute an.

Wenn du auch dazu bereit bist und meine Unterstützung möchtest: Ich bin da.

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Herzlichst

Ilona Steinert

Bilanz statt Hitzewallungen

Bilanz statt Hitzewallungen

Ein wunderschöner Herbsttag. Ich sitze einer Freundin gegenüber, ich habe sie lange nicht gesehen und es gibt viel zu erzählen, vom letzten Urlaub, von der Arbeit. Smalltalk eben.

Plötzlich schweift das Gespräch ab… sie wird ganz rot am Hals und schnappt nach Luft. Wechseljahre, sagt sie entschuldigend.

Hhmmm sage ich, was ist wirklich los in deinem Innenleben?

Nicht für alle Frauen sind die Wechseljahre ein kritischer emotionaler und körperlicher Zeitpunkt. Wusstest du, dass es in einigen Ländern der dritten Welt diesen Begriff der Wechseljahre gar nicht gibt ?Vielleicht, weil dort mit dem Alter die Bedeutung und das Prestige der Frauen steigt?

Bei uns hingegen werden mit den Wechseljahren Unattraktivität, Hitzewallungen, Überempfindlichkeit und Depressionen assoziiert.

Dennoch erleben etwa ein gutes Drittel aller Frauen die Wechseljahre ohne Beschwerden. Warum ist das so, wovon hängt das ab? Oder anders herum gefragt:

Welche Faktoren beeinflussen die Stärke der Beschwerden?

Wichtig zu wissen:

  • Je negativer man Veränderungen bewertet, umso mehr leidet man unter ihnen und umso schlimmer empfindet an sie.
  • Frauen, deren Selbstwert an ihre Schönheit gebunden ist, haben mit den körperlichen Auswirkungen der Wechseljahre größere Probleme.

Kennst du das Sprichwort, dass Männer mit dem Alter interessanter werden und Frauen faltiger? Wie grausam ist das denn?

Frauen, die sich plötzlich zum alten Eisen gehörig fühlen, krampfhaft versuchen mitzuhalten oder generell mit ihrem Leben unzufrieden sind, die leiden sehr viel schwerer unter den körperlichen und psychischen Beschwerden.

Wer nicht aus dem Trott seiner Gedanken und Meinungen aussteigen kann, wer nicht seine Routinen unterbrechen, sondern das Selbstbild von vor Jahren aufrecht erhalten will, der ist in den Symptomen gefangen und nichts wird Erleichterung bringen.

Ist das nicht auch grausam?

Wer hingegen diese Zeit als Beginn einer neuen Phase ansieht und sich damit befasst, welche Vorteile und Freiräume diese bietet, puffert damit die Auswirkungen ab und wird alles viel sanfter erleben.

Statt die Wechseljahre als eine Last und eine Bedrohung anzusehen, können wir diese Zeit auch als eine Chance ansehen. Die Chance fällt uns allerdings nicht in den Schoß.

Also, wieso Chance?

Wenn Frauen in die Wechseljahre kommen, kann das auch ein Zeitpunkt im Leben sein, an dem sie Bilanz ziehen und sich umorientieren.

Und ich meine nicht diese Art von Bilanz, was alles nicht mehr funktioniert und was man verlieren könnte. Oder optische Auffrischung aus Angst, dass der Mann sich sonst eine Jüngere suchen könnte.

Ich meine die Art von Bilanz, in der es um das persönliche Wohlbefinden geht.

Die Zeit des Wechsel als Anlass nehmen, sich mehr um sich selbst und seinen Körper zu kümmern und sich ganz bewusst zu überlegen, welche Belastungen man im Alltag abbauen kann und die Frage: Was will Neues aufgebaut werden? Aus den Antworten kann dann ein echter Wechsel gestaltet werden.

Wenn wir mehr vom Leben haben wollen, dann müssen wir die Routine unterbrechen und bewusst Neues suchen und erleben. Innerlich wie äußerlich.

Deswegen hat Bilanz ziehen damit zu tun, sich vor allem drei wichtige Fragen zu stellen:

  • Was möchte ich noch erleben, was ich mir schon lange gewünscht habe?
  • Welche neuen Ziele möchte ich mir nun stecken?
  • Womit möchte ich mich noch befassen, was interessiert mich?

Und das darf Spaß machen und Freude bringen. Ganz nebenbei erhöht das auch deine Attraktivität.

Wenn du dabei meine Unterstützung brauchst: Ich bin da. Hier geht es zum kostenfreien Kennenlerngespräch:

Herzlichst

Ilona Steinert

Jede Krise ist eine Chance

Jede Krise ist eine Chance

Ich habe mich heute gefragt, welches Gefühl kann uns wohl am meisten verunsichern? Klar, die Angst verunsichert uns, meistens aber nur zeitweilig, bis das Problem überwunden wurde. Ich glaube, die Angst ist es nicht…

Aber wie steht es mit dem Gefühl, nicht mehr man selbst zu sein?

Die Frage: “Wer bin ich?“ ist eine, die uns im Leben ein paar Mal einholt. In der Pubertät sowieso, aber auch in der sogenannten Lebensmitte. Und zusätzlich oft dann, wenn uns das Leben gerade durchschüttelt. Kennst Du bestimmt. Kannst Du nicht leiden. Kann eigentlich niemand leiden. So wollen wir nicht sein. Wir sind auf Sicherheit geprägt. Komfortzone und so. Und doch, in manchen Phasen des Lebens beginnen wir (uns) zu hinterfragen. Wir hinterfragen, was wir tun und an was wir geglaubt haben. Und je intensiver wir den äußeren Rahmen in Frage stellen, innerhalb dessen wir uns bewegen, desto mehr gerät das Gefühl zu uns selbst ins Wanken.

Zu wissen, wer man ist, scheint die Grundvorrausetzung zu sein, um stabil durchs Leben zu gehen.

Ich bin die Frau von…. Ich bin Lehrerin Ich bin die Tochter meiner Mutter… Wird das in Frage gestellt, von uns selbst oder anderen, weil wir die Arbeit verlieren, der Mann sich trennen will, löst das Verwirrung, Orientierungslosigkeit und Kontrollverlust aus. Und das kann niemand leiden, da ist die Verzweiflung nicht weit weg. Wie immer, wenn es einen rüttelt und schüttelt im Leben, besteht der erste Schritt raus, in der Anerkennung dessen, was ist. Was zunächst mal nichts anderes bedeutet, als zu bemerken, was gerade geschieht, ohne es zu bewerten. Dem Gefühl von Ohnmacht, Kontrollverlust und Orientierungslosigkeit, können wir begegnen, indem wir die Phase des „Nichtwissen wo es lang geht und was zählt“ nicht mehr als Bedrohung betrachten. Ich unterstütze dich dabei. Hier geht es zum kostenfreien Kennenlerngespräch:

Oft ist das zunächst einfacher gesagt als getan. Je nachdem, wie geübt jemand darin ist, innere Arbeit zu leisten. Wo der Rahmen wegzubrechen scheint und alte Grenzen und Überzeugungen sich auflösen, wird oft bedrohliche Leere empfunden. Diese jedoch nicht als Leere, sondern als Raum zu denken, indem wir eine riesen Chance haben, Neues kreieren zu können. Dieser Perspektivenwechsel bringt die erste notwendige Entlastung. Wenn es um Veränderung geht, höre ich oft den tollen Satz: „So bin ich halt“, mit dem manche Menschen auch unterstreichen wollen, dass sie gefestigt sind, berechenbar, ohne Maske, authentisch. Für mich ist das allerdings der Killersatz schlechthin. Stillstand pur. Denn er hält dich genau da fest, wo du schon immer gewesen bist. Was meinst du? Wenn jemand zutiefst überzeugt ist, das er weiß, wer er wirklich ist, ist das kritisch? Ja, genauso kritisch wie, wenn jemand  überhaupt nicht mehr weiß, wer er wirklich ist? Tja….Und nu sprach das Gnu? Was wäre, wenn es darum geht, Selbsterfahrung und Veränderung als einen natürlichen Prozess anzunehmen? Nichts festzuhalten, auch nicht an der eigenen Person und die Suche nach:

  • “Wer bin ich?”
  • “Was möchte ich?”
  • “Was ist meins?”

als ein spannendes Detektivspiel anzugehen?

Herzlichst Ilona Steinert
Das Leben mit Leichtigkeit nehmen – so geht’s

Das Leben mit Leichtigkeit nehmen – so geht’s

Kopfschmerzen, dein Kopf ist voller Gedanken. Du fühlst dich nervös und kannst dich nicht konzentrieren.

Je mehr zu grübelst, desto tiefer gerätst du in diese Gedankenspirale hinein – und desto anstrengender kommt dir das Leben vor.

Falls du dich hier wiederfindest – das kann ich gut verstehen.

Auch ich wurde jahrelang von Sorgen, Zweifeln und Grübeleien beherrscht. So sehr, dass ich einen heftigen Migräneanfall bekam und dachte, mein Kopf würde in 1.000 Einzelteile zerspringen.

  • Ich machte mir ständig Sorgen.
  • Ich vermutete überall Menschen, die mir nicht gut gesonnen waren.
  • Ich versucht herauszufinden, was wohl in den Köpfen anderer so vorging.

Klar, dass das zu innerer Unruhe, Ängsten und Unsicherheiten führte. Durch dieses Gedankenkarussel war ich zu gelähmt, um etwas zu verändern.

Erst später durfte ich entdecken, dass Gedanken nur Gedanken sind. Wörter im Kopf. „Was meint Ilona damit?“, fragst du dich bestimmt.

Ich meine damit, das ich früher meinen Gedanken alles geglaubt habe – und deshalb die Welt für mich anstrengend, gefährlich und stressig war

Heute nehme ich nicht mehr jeden Gedanken ernst – dadurch kam viel mehr Leichtigkeit und innerer Frieden in mein Leben.

Ich weiß ja nicht einmal, was mein nächste Gedanke sein wird – woher soll ich dann wissen, ob die alle stimmen?

Ich wette, du hast dir auch schon mal im Kopf ein riesen Horrorszenario ausgemalt, über ein anstehendes Gespräch, eine persönliche Begegnung – und was war dann, als die Sache konkret wurde? Nur heiße Luft, alles nicht so schlimm.

Spannend nicht?

Zuerst sind wir davon überzeugt, dass jemand uns nicht mag – oder wir eine Sache nicht können – und fühlen uns auch so. Nur, um dann erkennen zu dürfen, dass es gar nicht stimmt.

Und trotzdem nehmen wir unsere Gedanken wieder und wieder komplett ernst

Deshalb: Lerne dich aus dem Griff negativer Gedanken zu lösen. Damit holst du dir mehr Energie, Gelassenheit und Wohlbefinden in dein Leben.

Und wenn du dabei Hilfe brauchst: Ich bin da.

Herzlichst

Ilona Steinert