Fred Feuerstein in meinem Kopf

Fred Feuerstein in meinem Kopf

Fred Feuerstein, der Steinzeitmensch mit Wilma, seiner Frau. Hast du früher auch diese Zeichentrickserie im Fernsehen gesehen? Ich habe sie sooo geliebt.

Heute habe ich an ihn gedacht, weil ich über ein doofes, heftiges  und unangenehmes Problem schreiben möchte.

Das Problem ist, dass unser Gehirn nicht in unsere moderne Zeit passt. In unserem Gehirn laufen noch Programme ab, die die Evolution noch in der Steinzeit entwickelt hat.

Was für einen Neandertaler noch ganz praktisch war, ist für den modernen Menschen oft hinderlich:

  • dass wir Veränderung nicht mögen. Steinzeitprogramm.
  • dass wir zuerst nach Sicherheit streben. Steinzeitprogramm.
  • dass der Mann immer noch immer stärker als die Frau sein soll. Steinzeitprogramm.
  • dass wir die Zugehörigkeit über unsere Individualität stellen. Steinzeitprogramm.

Es gibt so viele Dinge, wo wir uns unvernünftig und selbstschädigend verhalten. Einfach weil unser Gehirn noch mehr oder weniger das Gleiche ist, wie vor zigtausend Jahren.

Es gibt übrigens inzwischen in der Psychologie einen Fachbereich, der dieses Phänomen untersucht: Die evolutionäre Psychologie.

Einfach mal googeln, wenn du es genauer wissen willst. Ist spannend.

Ich finde es wichtig, von unserem Steinzeitgehirn zu wissen. Weil das so gut erklärt, dass wir uns das Leben manchmal so schwer machen. Denn wir geben uns so große Mühe, damit es uns gut geht und wir glücklich sind.

Glück ist aber nicht die Aufgabe unseres Gehirns. Die Aufgabe unseres Gehirnes ist, dass wir überleben. Nicht mehr und nicht weniger.

  • Du kannst als unglücklicher Mensch erstaunlich alt werden.
  • Lebensglück und Lebensalter haben also nicht viel miteinander zu tun.

Und was macht man nun, fragst du irritiert? Wie gehen wir jetzt mit Fred Feuerstein in unserem Kopf um?

Mit ganz viel Achtsamkeit. Mit ganz viel bewusstem Nachdenken. Mit ganz viel wohlwollender Selbstbeobachtung.

Und Fred und Wilma nicht als Entschuldigung verwenden!

Du kennst meine Bücher schon?

Herzlichst

Ilona

Adler oder Muschel

Adler oder Muschel

Eins ist ziemlich klar: Entscheidend für dein Leben sind deine Entscheidungen:

1. Wie willst du leben?

2. Wer willst du sein?

Während wir lässig eine Entscheidung treffen, sind uns ihre Konsequenzen oft nicht bewusst. Oder wir bekommen die Qualität der Entscheidung nicht wirklich mit.

Wie kann ich dir deutlich machen, worum es geht? Das beschäftigt mich immer wieder und auf der Suche bin ich auf eine kleine Geschichte gestoßen:

Diese Geschichte, nach einem alten indischen Schöpfungsmythos, bringt wichtige Fragen auf den Punkt.

Nachdem Gott die Welt erschaffen hatte, begann er damit, die Lebewesen zu entwickeln. Als erstes erschuf er die Muschel.

Die Muschel hatte ein recht langweiliges Leben. Den ganzen Tag filterte sie Wasser. Den ganzen Tag hieß es für sie also: „Klappe auf… Klappe zu… Klappe auf… Klappe zu.

Dann erschuf Gott den Adler.

Dem Adler gab er die Freiheit, mit seinen weiten Schwingen über Berge, Meere und Täler zu fliegen.

Aber er übergab dem Adler auch die Verantwortung für seine Jungen.

Dann erschuf Gott den Menschen. Aber bevor sich der Mensch auf der Erde einleben konnte, brachte Gott ihn zu der Muschel und zeigte ihm ihr Leben.

„Klappe auf… Klappe zu… Klappe auf… Klappe zu…“

Der Mensch schaute sich die Muschel an und Gott sagte nichts dazu.

Dann brachte er den Menschen zum Adler, der frei über den Klippen schwebte und für seine Jungen das Futter erjagen musste.

Der Mensch schaute sich den Adler sinnend an und Gott sagte nichts dazu.

Erst dann bat Gott den Menschen um eine Entscheidung.

Welches Leben wollte er auf Erden führen?

Aber was geschah?? Der Mensch konnte sich nicht wirklich entscheiden…

Und tatsächlich stehen wir auch heute noch vor der gleichen großen Entscheidung: Wollen wir das Leben der Muschel oder wählen wir das Leben des Adlers?

Das Leben der Muschel ist sicher. Sie weiß, was zu tun ist.

Das Leben des Adlers ist beweglich, er hat eine Aufgabe, mit der er manchmal erfolgreich ist und manchmal eben nicht.

Was sagt dir diese Geschichte?

Möchtest du mehr von mir lesen? Hier ist der Link zu meinen Büchern:

Herzlichst

Ilona

Den Kopf voller Träume

Den Kopf voller Träume

Ich war immer eine Tagträumerin und habe mir schon als Kind die tollsten Dinge ausgedacht. Tolle Reisen, leben im Ausland, Erfolg als Schriftstellerin und noch weitere schöne Sachen. Ich wollte alles für meine Träume tun. Und dann wurde ich erwachsen…

Doch, einiges habe ich verwirklicht!

Wie ist das bei dir? Wabern in deinem Kopf auch Träume vor sich hin?

Und dann gibt es noch die eine Sache, von der du genau weißt, dass du sie endlich erledigen solltest.

Es gibt so viele Dinge, die dein Leben lebendiger machen würden. Die dein Leben voran bringen würden.

Und was machst du? Machst du es wie die anderen? Schaust Netflix, Facebook? Du lenkst dich ab und unterhältst dich?

Als Kind dachte ich, man müsste besonders klug sein, besonders kreativ oder die richtigen Verbindungen haben, um ein Leben zu führen, das glücklich macht. Ich glaube, heute ist es viel einfacher.

So bringst Du mehr Glück in Deinen Alltag

Wenn du nicht ständig etwas anderes tust, um dich abzulenken oder zu unterhalten, sondern dich selbst in den Mittelpunkt deines Lebens stellst, deine Träume, aber auch deine Hindernisse und dein Vorankommen.

Damit hast du schon einen riesen Vorteil gegenüber der Masse Mensch.

Indem du einfach nicht den vielen Verlockungen erliegst und indem du einfach die 2, 3 Dinge tust, die in deinem Leben darauf warten, von dir getan zu werden.

Überlege doch noch heute, welche das sind…

Und wenn du zusätzlich noch ein bisschen klug, ein bisschen kreativ oder ein bisschen geduldig mit dir selbst bist…

Dann… ja dann…

Steht nicht mehr viel zwischen dir und deinem bestmöglichen Leben.

Ich wünsche dir die Zeit, in der du nichts anderes tust, als dein Leben zu überdenken:

  • Was willst du verbessern?
  • Und wie kann das gehen?
  • Was kannst du alleine ändern und wobei brauchst du Unterstützung?

Mach dir keine Gedanken darüber, warum etwas angeblich nicht geht. Das ist der völlig falsche Weg.

Die Frage, wie es gehen kann, die macht den großen Unterschied.

Und wenn ich dich dabei unterstützen kann, dann bin ich da. Hier geht es zum kostenfreien Kennenlerngespräch:

Herzlichst

Ilona

Wenn Geister heimlich aus dem Mund kriechen

Wenn Geister heimlich aus dem Mund kriechen

Ich wüsste gerne, wie es sich im alten Ägypten gelebt hat. Wie sich die alten Rituale angefühlt haben, so richtig hautnah, denn ich liebe Geheimnisse.  Schon immer. Die der alten Pharaonen oder solche aus Tibet. Zum Beispiel das vom Yeti. Hast du von dem schon mal gehört?

Ein Wesen zwischen Mensch und Tier, der angeblich im Himalaya Gebirge lebt. Die Sherpa, die dort zu Hause sind, halten ihn für ein Dämonenwesen. Sie sagen, dass er sich nur den Menschen zeigt, die an Geister glauben.

Alle reden über ihn, aber keine hat ihn bisher gesehen. Und genau so ein Geist ist „man“.

Alle reden über „man“ aber keiner hat ihr oder ihm schon die Hand geküsst. Trotzdem begegnet mir „man“ ziemlich oft.

Eigentlich kommen meine Klienten zu mir, damit sie endlich vom Leben bekommen, was sie wollen. Und uneigentlich sagen sie solche Sachen wie:

  • Da weiß man dann nicht was man tun soll.
  • Man würde das natürlich gerne ändern, aber….
  • Da müsste man mal was machen.
  • Natürlich weiß man, dass….
  • Man müsste hier mal saubermachen…
  • Man wird dir das nicht durchgehen lassen.

Alles auch schon gehört? Ist es nicht komisch, das wir oftmals das Wort „man“ verwenden, wenn wir über eigene Erfahrungen sprechen wollen, die uns irgendwie unangenehm erscheinen? In solchen Situationen  bevorzugen wir unpersönliche Wörter wie man statt ich.

  • Um zu verallgemeinern, weil das weniger angreifbar macht.
  • Um uns von negativen Erlebnissen und Gefühlen zu distanzieren, weil das wehtut.

Worte sind wichtig. Die Worte, die wir verwenden, spiegeln definitiv unsere inneren Einstellungen und Überzeugungen wider.  Und das Wort „man“ benutzen wir in der privaten oder beruflichen Kommunikation oft, um Verantwortung abzulehnen. Denn Selbstverantwortung ist noch ein heißes Eisen.

Jedes Mal, wenn du die Ich-Sprache anwendest, drückst du dich selbst und deine  einzigartige Persönlichkeit direkt aus. Du versteckst dich nicht, wenn du direkt sprichst. Das schafft Klarheit in dir und bei anderen. Wie willst du vom Leben bekommen, was du willst, wenn du mit dem Nebelscheinwerfer nur spielst?

Das kannst Du tun

In unserem Sprachgebrauch können wir die Verantwortung für unser Leben leugnen oder übernehmen. Oder die Position der Ohnmacht verstärken.

Was möchtest du? Das sollte kein Geheimnis mehr bleiben, sondern Du wirst viel eher vom Leben bekommen, was du willst als vorher.

Denn du bekommst damit die Möglichkeit, so angenommen zu werden, wie du bist. Nicht, wie du vorgibst zu sein.

Übrigens, neueste Forschungen behaupten an Hand von Genproben, das der Yeti ein Bär ist. Kein Dämon. Wieder ein Geheimnis entschleiert.

Herzlichst

Ilona

Welche Box ist die Deine?

Welche Box ist die Deine?

Ein weiser Lehrer von mir hat einmal gesagt, dass wir alle in einer Box sitzen. Und wir verbringen unsere Zeit damit, sie ein bisschen zu dehnen. Die Seitenwände, die Höhe… dehnen eben, damit wir mehr Platz haben. Aber aussteigen aus der Box, das kommt uns weniger in den Sinn.

Eine ganz schön spannende Aussage. Aber sie hilft, Klarheit zu schaffen.

Wenn du dich gefangen und unfrei fühlst, könntest du dich fragen, in welcher Box du gerade sitzt. 

Diese Boxen gibt es

Dein tägliches Leben ist voll von Abers, Sorgen und Vermeidung, etwas anzugehen, etwas auszusprechen, zu verändern. Deswegen gehst du dem Leben aus dem Weg. Diese Box heißt: Angst.

Du hast kein eigenes Leben. Du bist nur für andere da, für die Familie, die Kollegen, die Freunde, den Mann. Diese Box heißt: Schuldgefühle.

Der Konsum hat dich im Griff, dass deine Kosten dich auffressen. Diese Box heißt: Luxusfalle.

Du magst dein Leben nicht, aber du hast keine Idee, wie du anstelle dessen leben möchtest. Diese Box heißt: Angst zu träumen.

Du hast nicht genug in dich selbst investiert. In deine Persönlichkeitsentfaltung, in deine Fortbildung. Du meinst, alles muss so bleiben, weil du nichts anderes kannst. Diese Box heißt: Fehlendes Selbstvertrauen.

Du tanzt nach einer Pfeife, die nicht um deinen eigenen Hals hängt. Machst, was andere dir sagen. Diese Box heißt: Angst aufzumucken.

Vielleicht heißt deine Box auch noch ganz anders. Aber völlig egal, wie deine Box auch heißt. Es ist vielleicht Zeit, die Box zu verlassen.

 

Wenn du Unterstützung brauchst ich bin da. Buch dir eine kostenfreie Kennenlernsitzung hier:

Herzlichst

Ilona

Marmelade oder Honig, Pullover oder Bluse?

Marmelade oder Honig, Pullover oder Bluse?

Wie viele Entscheidungen hast du heute schon getroffen? Was du anziehst, welchen Lippenstift du wählst, Marmelade oder Müsli zum Frühstück… unser tägliches Leben ist voll von Entscheidungen. Wir nehmen ihre Vielzahl schon gar nicht mehr richtig wahr. Nur die großen Entscheidungen fallen uns auf. Mit ihnen mühen wir uns ab oder treffen sie blitzschnell, aus dem Bauch heraus.

  • Aufmucken oder runterschlucken.
  • Eine neue Stelle suchen oder in der alten bleiben.
  • Jemanden ansprechen oder nichts riskieren.
  • Ein Seminar buchen oder zu Hause bleiben.
  • Etwas zu teuer finden oder eine billigere Variante wählen.

Wir treffen unsere Entscheidungen einfach und dann leben wir damit. Mit den guten und den schlechten Folgen. Klar, ich weiß, beim Lippenstift ist die Folge äußerst gering.

Aber bedenke: Jede Entscheidung hat zwei Seiten. Meistens sogar noch viel mehr.

Und wir bezeichnen eine Entscheidung als gut, wenn sie mehr positive als negative Konsequenzen hat. Wobei diese Einschätzung in der Realität ziemlich schwierig ist.

Weil die negativen Dinge, so schätzen Wissenschaftler, in unserem Gefühl 9x so intensiv sind, wie die guten Dinge. Hallo wach, hast du das schon gewusst?

Deswegen ist es wichtig, dass du nicht nur aus dem Bauch heraus entscheidest, etwas zu ändern… Lass dich unterstützen, denn Veränderung kann ein verwirrendes Geschäft sein.

Ich zeige dir, was möglich ist, wenn du eines in dein Leben lässt: Veränderung. In dem du langsam, in kleinen Schritten, aber gezielt an den kleinen Schrauben in deinem Leben zu drehen beginnst.

Hier kommst du zu einem kostenfreien Kennenlerngespräch:

Herzlichst

Ilona