Aussöhnung? Nein danke!

Aussöhnung? Nein danke!

Neulich bekam ich eine E-Mail von einer Leserin. Darin schrieb sie mir, dass es wirklich der allerletzte Quatsch sein, den ich zum Thema Aussöhnung schreiben würde. Sie hatte eine sehr deutliche persönliche Meinung:

Wer den Kontakt zu seinen Eltern abbrechen würde, sorgt damit in den meisten Fällen für eine 100% Verbesserung seiner Lebenssituation. Das hätte sie beobachtet und könnte auch persönlich durch ihr eigenes Leben bestätigen. Im weiteren Text bestritt sie, dass Menschen ohne Versöhnung im Leben mit bestimmten Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

Ich kenne solche Einwände. Besonders Menschen, die in ihrer Kindheit schwere Traumata erlebt haben, können zu dem Schluss kommen, das Verhalten ihrer Eltern niemals akzeptieren oder verzeihen zu können.

Manchmal steht unser Stolz und der Glaube, unser Gesicht zu verlieren, im Wege. Oder dieser Entschluss beruht auf Missverständnissen, die das Thema Aussöhnung öfters begleiten.

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Wichtig zu wissen:

  • Mit der Aussöhnung stellen wir unseren Eltern keinen Freifahrtschein aus. Aussöhnung bedeutet nicht, dass wir gutheißen, was sie uns angetan haben.
  • Frieden schließen wir unseretwegen, nicht der Eltern wegen. Wir wollen uns von einer schweren Last befreien und uns nicht auch noch heute damit bestrafen, dass wir uns fortwährend mit unserer schwierigen Kindheit beschäftigen und unsere Eltern verachten.
  • Sich mit der Vergangenheit auszusöhnen, muss nicht unbedingt bedeuten, dass wir unseren Eltern verzeihen. Auch wenn das der innigste Wunsch ist. Aussöhnung kann auch bedeuten, dass wir die Vergangenheit so akzeptieren, wie sie für uns wahr, und sie ruhen lassen.
  • Aussöhnung heißt, dass wir den Eltern keine Vorwürfe mehr machen, sondern akzeptieren, dass unsere Eltern sich nicht wie gute Eltern verhalten haben.
  • Aussöhnung kann bedeuten, dass wir akzeptieren, dass unsere Eltern sich aufgrund ihrer eigenen Lebensgeschichte oder eigener seelischer Probleme nicht anders verhalten konnten.
  • Frieden schließen bedeutet nicht unbedingt, dass wir wieder Kontakt zu unseren Eltern aufnehmen müssen. Dieser Prozess kann ganz allein in unserem Inneren erfolgen.
  • Sich suszusöhnen heißt auch nicht unbedingt, dass wir hierzu ein Schuldeingeständnis unserer Eltern benötigen.
  • Aussöhnung sollte nicht an die Erwartung geknüpft werden, dass sich deine Eltern noch ändern.

Die meisten von uns haben in der Kindheit nicht nur positive Erfahrungen mit ihren Eltern gemacht. Es liegt in der Natur von Erziehung, dass Eltern uns manche unserer kindlichen Bedürfnisse nicht erfüllen und uns das tief enttäuscht hat.

Als Kinder versuchen wir das, was uns passiert, mit unserem noch sehr beschränkten Verständnis von der Welt einzuordnen. Manche Verhaltensweisen unserer Eltern konnten wir damals nicht verstehen, oder nur falsch verstehen. Deshalb macht es Sinn, aus der heutigen Erwachsenensicht unsere gesammelten Erfahrungen nochmals anzuschauen und zu prüfen, ob wir sie noch genauso wie als Kind bewerten.

Ich empfehle dir dazu eine professionelle Begleitung zu suchen, was sich als sehr hilfreich erweisen wird.

Wenn du das mit mir angehen möchtest, dann nimm Kontakt zu mir auf:

Steh dir nicht weiter selber im Wege. Wenn du nicht auf dich achtest, wer sollte es dann tun?

Mehr Infos zur Kraft der Aussöhnung findest du hier:

Alles Liebe

Deine Ilona

Ein Gespräch mit meinen Eltern? Unmöglich!

Ein Gespräch mit meinen Eltern? Unmöglich!

Solch einen Satze höre ich von meinen Klientinnen öfters. Ich finde, das ist ein Grund, die Dinge genauer zu untersuchen, findest du nicht?

Wenn wir uns mit den Eltern unterhalten wollen, so können von beiden Seiten eine Menge Fehler passieren. Schauen wir uns doch unsere Seite an, was könnte unser Anteil daran sein, dass ein gut gemeintes Gespräch in die Hosen geht?

Was ist ein ungeeignetes Verhalten im Gespräch mit unseren Eltern?

  • Wir greifen unsere Eltern an und machen ihnen Vorwürfe.
  • Wir treten als Besserwisser auf und machen sie damit klein.
  • Wir erwarten von ihnen ein Schuldeingeständnis, wenn wir sie auf ihre Fehler ansprechen.
  • Wir erwarten unbewusst, dass sie sich völlig anders verhalten, wie in der Vergangenheit. Wir erwarten, das sie uns loben, Liebe zeigen oder das sie stolz auf uns sind. Dies ist jedoch unrealistisch, denn dazu müssten sie sich grundsätzlich ändern.
  • Wir führen unser Gespräch nicht als Erwachsene, sondern rutschen in die Rolle des Kindes ab. Wir sind beleidigt oder reagieren mit Wut oder wir geben schnell nach und machen uns klein.

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Ich habe an entscheidender Stelle auch einmal große Fehler gemacht. Allerdings hat es etwas gedauert, bis ich mich dafür schämen konnte. Der größte Wunsch meiner Mutter war ein Schrebergarten. Sie liebte es, in der Erde zu buddeln. Leider hat mein Vater sie darin nie unterstützt, ganz im Gegenteil, er fand es spießig.

Als sie schon älter war, las sie eines Tages eine Anzeige, dass jemand seinen Garten verkaufen wollte.

Meine Mutter rief sofort dort an und besichtigte den Garten, auf dem eine kleine Laube stand. Sie sah sich schon als stolze Besitzerin. Aber die Bedingungen kamen mir komisch vor und ich begann mich, beim Schrebergartenverein zu erkundigen. Nachdem ich seltsame Dinge herausgefunden hatte, suchte ich mit ihr das Gespräch und wollte ihr klarmachen, dass sie Gefahr lief, einem Betrüger aufzusitzen.

Allerdings stellte ich sie dabei als etwas “doof” hin, das würde doch jeder merken, dass der Typ ein Betrüger sei. Meine Mutter wehrte sich mit Händen und Füssen und war völlig uneinsichtig. Statt auf mich zu hören, bereitete sie die Geldübergabe vor. Als die Polizei ins Haus kam, stellte es sich tatsächlich heraus, dass der Verkäufer ein Betrüger war und meine Mutter sank völlig in sich zusammen.

Ich merkte einfach nicht, wie weh es ihr tat, dass ihr Traum wieder nicht in Erfüllung ging. Stattdessen kehrte ich noch mehr heraus, was ich ja alles vorher gewusst hätte.

In der Psychotherapie spricht man davon, das bei einem Gespräch mit einem Elternteil immer vier Personen anwesend sind:

  1. Unsere Vorstellung davon, wie der Elternteil sein sollte.
  2. Wie unser Elternteil tatsächlich ist.
  3. Die Vorstellung des Elternteils davon, wie wir sein sollten.
  4. Wie wir tatsächlich sind.

Lass uns das missratende Gespräch mit meiner Mutter als Beispiel nehmen.

  1. Ich hatte die Vorstellung davon, dass meine Mutter so taff sein sollte, wie ich sie in meiner Kindheit wahrgenommen hatte.
  2. Tatsächlich war meine Mutter bedürftig.
  3. Meine Mutter wollte die Tochter von früher, die ihr zustimmte und beistand.
  4. Ich war eine Tochter, die auf eine besserwisserische Art eigentlich Anerkennung und Lob von der Mutter wollte.

Nicht umsonst ist heute mein Spezialthema die Aussöhnung. Ich bin froh das ich aus meinen alten Fehlern gründlich gelernt habe und heute mit meinen Klientinnen ein Gespräch mit den Eltern sehr gut vorbereiten kann.

Wenn auch du eine ehrliche Begleitung zur Aussöhnung mit deinen Eltern suchst, dann sprich mit mir:

Möchtest du mehr Toleranz und Verständnis für dich selbst und andere gewinnen? Lernen zu akzeptieren, dass das Leben und alle Menschen nun einmal nicht perfekt sind?

Möchtest du dich befreien von den Gedanken und Gefühlen, die dich daran hindern, dich mit dir selbst und anderen auszusöhnen?

Hier findest du weitere Infos:

Alles Liebe

Deine Ilona

Deine Eltern: Freund oder Feind?

Deine Eltern: Freund oder Feind?

Wie ist das Verhältnis zu deinen Eltern? Bist du gerne mir ihnen zusammen oder hältst du Abstand? Hast du den Kontakt zu ihnen völlig abgebrochen?

Viele erwachsende Kinder haben ein gestörtes Verhältnis zu den Eltern, weil sie vielleicht seelische Verletzungen in der Kindheit hinnehmen mussten. Oder weil die Eltern sie heute immernoch bevormunden oder durch Schuldgefühle Druck machen.

Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern verändert sich im Laufe des Lebens.

 Auf dem Weg von unserer Kindheit zum erwachsenen Menschen durchlaufen wir drei Phasen:

 1.Phase

Wenn wir klein sind, dann sind die Eltern für uns das Liebste auf der Welt. Sie wissen alles, können alles und sie sind für uns einfach die Größten, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir ahmen sie nach und verteidigen sie aus vollem Herzen, anderen gegenüber.

Ich erinnere mich noch genau an eine Episode, als ich höchstens 5 Jahre alt war. Damals lebte ich mit meinen Eltern in Italien und ich durfte abends mit meiner Mutter zu einem typisch italienischen Tanzvergnügen. Bunte Glühbirnen hingen um die Tanzfläche herum und es gab Livemusik. Es dauerte nicht lange und meine Mutter wurde zum Tanzen aufgefordert. Dann sogar mehrmals von dem gleichen Mann! Ich sah sie scherzen und lachen. Das war für mich ungeheuerlich…

Mein Herz begann wie wild zu schlagen und ich rannte nach Hause, um meinen Vater zu holen: “Papa, Papa, Mama tanzt mit einem fremden Mann!”.

Mit zunehmender Reife holen wir unsere Eltern dann langsam vom Podest. Wir entdecken, dass sie nicht alles wissen, Fehler machen und uns manchmal auch etwas vormachen.

Meine Mutter brachte ihre Meinung über andere Leute immer sehr deutlich zum Ausdruck. sie wusste zu allem was zu sagen und ich hielt vieles für wahr. Da gab es Familien mit mehreren Kindern, die sie als asozial bezeichnete, Kinder von denen ich mich fern zu halten hatte, und strikte Richtlinien, was sie für richtig oder falsch im Leben hielt.

Der Moment an dem ich merkte, dass ihre Weltsicht ziemlich einseitig und eingeschränkt war, war fürchterlich für mich. Ich war total verunsichert.

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2. Phase

In der Pubertät sind die Eltern für uns schließlich die letzten Versager. Menschen, die keine Ahnung von uns haben, die uns nur Schlechtes wollen. Wir achten ihre Erfahrungen nicht und glauben, alles besser beurteilen zu können. So schwierig die Zeit für alle Beteiligten ist, man sollte es nicht nur auf die Hormone der Jugendlichen schieben. Die Pubertät ist ein wichtiges Ausprobieren der Loslösung von den Eltern. Niemand ist auf der Welt, um im Fahrwasser der Eltern zu schwimmen und ihre Werte zu leben. Hier sind Kinder, die keine Pubertät erleben deutlich im Nachteil. Ihnen wir das Thema Abgrenzung und Loslassen als Erwachsene eher schwer fallen. Widerspruch wird sich dann eher innerlich abspielen, aber außen bleibt die Fassade angepasst. Die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit oder einer Lebensvision wird deutlich verzögert.

3. Phase

Als Erwachsene gelangen wir schließlich, wenn es ideal läuft, an einen Punkt, an dem wir unsere Eltern sehen, wie sie wirklich sind. Sowohl ihre Stärken wie ihre Schwächen kennen und verstehen warum sie sich verhalten, wie sie sich verhalten (haben).

Der Weg bis zur 3. Phase kann sehr dornig und schwierig sein. Manchmal fordert uns diese Phase sehr, weil uns die innere Aussöhnung mit den Eltern schwer fällt. Wir wollen eher unsere Verletzungen anerkannt wissen oder warten sogar auf eine Entschuldigung.

Andererseits sind Eltern wichtige Bezugspersonen und sich mit ihnen innerlich auszusöhnen, ist auch für unser Seelenheil und das Zusammenleben mit anderen Menschen heilsam.

Aber manche Menschen verharren ihr Leben lang in der Phase 1 und verherrlichen ihre Eltern. Sie schaffen es nicht, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben. Andere verharren in der Phase 2, sie halten ihren Eltern ihr eigenes verpfuschtes Leben vor.

Besonders dann, wenn die Kindheit schwer war, sehen manche keine Möglichkeit, sich innerlich auf ihre Eltern zuzubewegen. Dabei ist es unendlich wichtig, sich mit seinen Eltern neu auseinander zu setzen, weil wir nur erst dann die Wurzeln vieler unserer eigenen Verhaltensweisen und Gefühlsreaktionen verstehen und verändern können.

Es ist ja eine spannende Frage. Vieles haben wir aus Angst vor Ablehnung gegen unseren Willen gemacht. Vieles haben wir aus einem schlechten Gewissen gegen unserem Willen gemacht.

Möchtest du dich entlasten und mit der Geschichte mit deinen Eltern Frieden schließen?

Dann sprich mit mir:

Was passiert wenn wir uns nicht mit den Eltern aussöhnen?

  • Dann werden wir in unserer Partnerschaft ähnliche Verhaltensmuster wie den Eltern gegenüber zeigen. Wir sind z.B. angepasst, aber rebellieren innerlich. Oder wir fühlen uns vom Partner bevormundet, kritisiert und ausgeliefert, weil wir das auch bei unseren Eltern so erlebten. Ich könnte eine lange Liste aufzählen.
  • Dann werden wir möglicherweise aus Angst vor schlechten Erfahrungen überhaupt keine Partnerschaft eingehen.
  • Oder wir werden nicht tun, was wir eigentlich tun möchten, weil unsere Angst, abgelehnt zu werden, übergroß ist.
  • Oder wir werden uns selbst nicht lieben & akzeptieren können, weil wir uns von den Eltern nicht akzeptiert fühlen.
  • Wir werden uns schwer tun, uns die eigenen Fehler zu verzeihen.
  • Wir werden perfektionistische Forderungen an uns selbst stellen.

Merkst du etwas? Es ist ein hoher Preis, den wir da unbewusst zahlen oder ein schwerer Rucksack, den wir da mit uns rum tragen. Wie viel leichter wird dein Leben werden, wenn du eine Aussöhnung anstrebst.

Keine Angst, Aussöhnung ist nicht schwer zu lernen. Du brauchst kein besonderes Talent dafür. Was du brauchst, ist ein starker Wunsch, dich von deiner seelischen Last zu befreien, um ein lebendiges, glückliches Leben zu führen und mit mehr Dankbarkeit durchs künftige Leben zu gehen.

Ich bin gerne bereit, dich darin zu unterstützen. Seit über 20 Jahre begleite ich verunsicherte Frauen bei der Aussöhnung mit ihrer Geschichte und ihren vermeintlichen Fehlern und Schwächen. Damit sie endlich mit sich ins Reine kommen, innere Verkrampfungen loslassen und wieder Vertrauen ins Leben fassen.

Nähere Infos findest du hier:

Alles Liebe

Deine Ilona

Erlösung von deiner schwarzen Liste

Erlösung von deiner schwarzen Liste

Ich habe da mal eine Frage: Fällt es dir schwer zu verzeihen, weil du verzeihen gleichsetzt mit „den anderen davonkommen lassen“? Manchmal glauben wir auch, andere Menschen seien uns etwas schuldig und wir selbst das Opfer schwieriger Umstände.

Wie auch immer: Fast jeder Mensch hat irgendwo in seinem Inneren ein paar „unerledigte Geschäfte“. In nahezu jedem von uns existiert eine „schwarze Liste“, in die wir Ereignisse eintragen, die wir anderen oder uns nicht verzeihen können.

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Das können sogar Kleinigkeiten sein: Jemand hat uns nicht eingeladen oder nicht gegrüßt.

Viele Menschen befassen sich sogar wochen- oder monatelang mit dieser Liste. Sie rufen sich immer wieder in Erinnerung, was der andere getan hat. Sie quälen sich über eine lange Zeit damit, darüber zu grübeln und sich zu fragen: „Warum nur! Wie konnte er mir das antun. Das kann ich ihm nicht vergeben!“

Kennst du das? Dann sprich mit mir:

Vor vielen Jahren hat ein Mensch meine Gutmütigkeit finanziell total ausgenutzt. Als mir das volle Ausmaß dessen bewusst wurde, habe ich wochenlang fast nur im Bett gelegen und an die gegenüberliegende Wand gestarrt.

Ich fand keine Ruhe, konnte es nicht fassen und hatte fast nur schlaflose Nächte. In diesen beschäftigte mich damit, wie ich mich rächen, es ihm heimzahlen könnte. Ich suchte nach einer geeigneten Art der Bestrafung.

So habe ich mich noch zusätzlich meiner Energie beraubt, die ich für einen Neuanfang dringend gebraucht hätte. Mein Körper und meine Seele waren völlig aus dem Gleichgewicht geraten.

Ich musste lernen, genauer hinzuschauen, nämlich das mich die Bestrafung, die ich für ihn finden wollte, selbst getroffen hat. Denn ich haderte nicht nur mit dem Menschen, sondern auch mit mir. Ich hatte auch mir zu verzeihen und mich mit meiner Fehleinschätzung auszusöhnen.

Der Groll, den wir gegen uns selbst hegen, weil wir uns bestimmte Eigenschaften, Gefühle oder Verhaltensweisen nicht verzeihen können, richtet bei uns denselben Schaden an, wie Groll einem anderen gegenüber.

Es können bei dir andere Dinge sein. Deine Gedanken können aber auch um ganz grundsätzliche Ereignisse kreisen: die lieblose Mutter, die Bevorzugung des Bruders oder die Aufteilung des Erbes.

Aussöhnung bedeutet, sich von der Bürde, ein Opfer zu sein, zu befreien und den Schmerz loszulassen: 

  • Deine innere Verkrampfung wird sich lösen.
  • Künftig wirst du dich bei Kontakten weniger verbiegen.
  • Du wirst dich kraftvoller und selbstsicherer fühlen.
  • Deine Beziehungen werden sich positiver gestalten.

Willst du das? Dann sprich mit mir:

Aussöhnung ist ein innerer Prozess, bei dem ich dich gerne begleite.

Dabei ist Heilung nicht eine Frage der Geschwindigkeit, sondern der Sorgfalt.

Seit 25 Jahren arbeite ich mit viel Herzblut mit Menschen an diesem Thema. Aussöhnung gehört zu meinem großen Erfahrungsschatz, denn ich bin selbst mehrmals durch diesen Prozess gegangen und weiß, wovon ich rede. Deshalb bringe ich sehr viel Wohlwollen, ehrliches Interesse an dir, Geduld und vor allem Klarheit in deinen Prozess ein.

Es soll sich für dich lohnen! Tu es für dich…

Denn, wenn du dich innerlich mit einem anderen Menschen aussöhnst, dann tust du es deinetwegen, und nicht weil er oder sie es verdient. Deine innere Verkrampfung raubt dir schon lange genug die Freude und das Vertrauen ins Leben.

Auch wenn du glaubst, das Aussöhnung bei dir nicht klappt, oder wenn du den Zusammenhang zu deinen körperlichen Beschwerden noch nicht herstellen kannst, ich weiß aus Erfahrung, das sich das ändern wird.

 Tu es für dich und führe mit mir ein Kennenlerngespräch…

Alles Liebe

Deine Ilona

Was hat ein Frisör mit mir gemeinsam?

Was hat ein Frisör mit mir gemeinsam?

Vor einigen Tagen habe ich einen neuen Frisör gesucht. Ich hatte einen Ein-Mann-Salon im Auge und habe – ganz die moderne Frau – gegoogelt und mir erstmal seine Bewertungen durchgelesen. Schließlich vertraut Frau ihre Haare ja nicht jedem an, oder?

So fiel mir eine Bewertung mir besonders auf:

„Wer eine ehrliche und kompetente Beratung, einen professionellen Schnitt und auch tiefsinnige Gespräche sucht, ist hier richtig. Wer nicht viel Veränderung wünscht und einen Frisör haben möchte, der tut was man  will, der ist hier wohl eher falsch.“

Nichts wie hin, der Mann interessiert mich. Kaum eingetroffen, wurde ich als neue Kundin sofort drauf hingewiesen, dass er nicht nett im Sinne von freundlich wäre. Bei ihm bekäme jede und jeder eine herzliche, ehrliche Meinung, aber keinen Honig um den Mund geschmiert.

 Äh, ja? Das machte mich nachdenklich, gilt das nicht auch für meinen Beruf? Ich bin Mentorin und begleite Menschen und ich wurde selbst schon oft in meinem Leben gecoacht. Ich kenne also beide Seiten.

Und stimmt: Nette Mentoren finde ich suspekt.

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Mein Mentor soll nicht mein Freund sein. Ich muss meinem Mentor vertrauen. Das kann ich nur, wenn er total ehrlich zu mir ist.

Und ehrlich ist oft nicht nett

Der Weg der Veränderung und Erneuerung führt in den meisten Fällen durch zeitweilige Verwirrung. Das Alte greift nicht mehr, aber das Neue ist noch nicht sichtbar.

Ein Mentor hilft uns, immer mehr Klarheit zu gewinnen. Zeigt uns, was wir nicht sehen wollen oder können. Uns selber gelingt das oft nicht so einfach. Wir übersehen Wichtiges auf Grund unserer blinden Flecken. Und wir suchen manchmal viel zu schnell Zuflucht in Erklärungen und Ausreden, die unseren eingefahrenen Denkmustern entsprechen.

Ein Mentor sieht auch Unbequemes und zeigt es auf. Das ist nicht nett, und doch eine sehr liebevolle Handlung.

Wenn du dir das für dich wünscht, dann sprich mit mir.

Ein guter Mentor kauft mir auch nicht meine vorgekauten Geschichten ab. Eine Freundin oder ein Familienmitglied schon.

Freunde sind tendenziell zu nett und zu wenig ehrlich. Im Zweifelsfall unterstützen sie unsere Sicht der Dinge oder lästern ein wenig mit uns. Dass sie tiefer gehen, ist eher die Ausnahme.

Oft möchten unsere nächsten Bezugspersonen, dass wir so bleiben, wie sie uns kennen. Sie lieben uns so, wie wir sind, noch nicht so, wie wir werden möchten.

Ein Coach begleitet dich auf deinem Weg, klar, ohne sich zu verwickeln, aber mit Wertschätzung.

Wenn du dir das für dich wünschst, dann sprich mit mir:

Alles Liebe

Deine Ilona

Aussöhnung ist ein Geschenk, das du dir selber machen kannst

Aussöhnung ist ein Geschenk, das du dir selber machen kannst

Stell dir vor, du wärst eine Künstlerin. Mit vielen Farbtöpfen in deiner Reichweite. Was passiert, wenn du schwarze und weiße Farbe in einen Topf gibst? Es entsteht graue Farbe. Wenn du dann noch etwas Rot, Grün, Blau und Gelb dazu gibst, entsteht ein unansehnliches graubraunes Schlammgemisch.

Ähnlich wie in dem Farbtopf sieht es bei vielen von uns im Inneren aus. Seit frühester Kindheit sammeln wir tagtäglich unzählige Eindrücke, Gefühle, Erfahrungen verschiedenster Art – schöne und weniger schöne.

Wir können uns dessen gar nicht erwehren. Alles wird gespeichert, ob wir wollen oder nicht. Das, was wir am liebsten schnell vergessen möchten, die unangenehmen Dinge, die uns passieren, landen genauso in unserem inneren Topf wie das Hochgefühl der ersten Liebe, der Stolz auf die neue Wohnung und die Beförderung am Arbeitsplatz.

Und wie sich im Farbtopf die Farben zu einem unschönen Schlamm vermischen, so vermischen sich auch in uns die schönsten mit den schlimmsten Erinnerungen.

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Das graubraune Schlammgemisch unseres Lebens macht es uns zuweilen recht schwer, mit uns, anderen Menschen oder Alltagssituationen umzugehen.

Hinzu kommt die eigenartige Tatsache, dass sich negative Erinnerungen stärker einprägen, länger anhalten und schneller abrufbar sind.

Wenn du diesen Blog liest, heißt das, es ist Zeit für eine innere Aussöhnung.

Ausgesöhnt zu sein mir dir selbst und deiner Umwelt, dankbar und offen für das, was das Leben dir schenkt. Möchtest du das? Dann sprich mit mir:

Sich nicht mit dir und deiner Geschichte aussöhnen zu können, vergiftet dein jetziges Leben

Deine Gedanken kreisen immer wieder um bestimmte Ereignisse. Sie betreffen ein einzelnes Ereignis oder jahrelange schmerzliche Erfahrungen. Die lieblose Erziehung, die Bevorzugung der Geschwister, die Aufteilung des Erbes, Kränkungen, Verluste oder deine eigenen Fehler & Schwächen. Du bist nicht glücklich mit dir selbst.

Solche Dinge, die weder offen benannt werden, noch innerlich bewältigt sind, kosten dich viel Energie. Sie nagen an dir und rauben dir deinen Seelenfrieden. Diese Last macht sich innerlich & äußerlich bemerkbar. Du fühlst dich traurig, angespannt, deprimiert oder ängstlich. Dein Körper kann mit Anspannung, Erschöpfung, Schlafstörungen, Bluthochdruck oder Kopf- oder Magenschmerzen darauf reagieren. Und das für viele Jahre.

Was innere Aussöhnung bewirken kann

Du befreist dich von einer seelischen Last und kannst wieder lebendiger werden. Du wirst gelassener und mit mehr Dankbarkeit durch dein weiteres Leben gehen. Vielleicht wirst du öfter schweigen und lächeln, statt zu meckern. Weil du mit dir selbst im Reinen bist, gestalten sich deine Beziehungen viel positiver.

Du wirst kein perfekter Mensch werden – den gibt es nicht. Aber du wirst offener und viel weniger angstvoll mit den täglichen Herausforderungen umgehen können und dich weniger verbiegen.

Wenn du das möchtest, dann mach den ersten Schritt und sprich mit mir.

Seit über 25 Jahren begleite ich Menschen bei der Aussöhnung mit ihrer Geschichte und den eigenen Fehlern & Schwächen. Ich kann auch dir den Weg zeigen, dein eigenes  Potenzial wieder zu entdecken und zum Wesentlichen zurückzukehren: zur Liebe zu dir selbst.

Alles Liebe

Deine Ilona