Dein Leben ruft Dich laut

Dein Leben ruft Dich laut

Hast du einen Draht zur Astrologie? Viele namhafte Astrologen berichten gerade, dass Pluto astrologisch gesehen die Handbremse gelöst und seinen Vorwärtsgang eingelegt hat.

Das soll für uns Menschen bedeuten, dass jetzt endlich einiges raus und gelebt werden will.

Und stell dir diesen wunderbaren Gedanken vor: Du kannst jetzt immer mehr deine einengenden Gedanken und Überzeugungen loslassen…

Und das setzt eine kreative und lebendige Energie frei, die alte Zweifel unwichtig, ja bedeutungslos werden lässt.

Scheinbare Beschränkungen, an denen du dich noch wie an einem Krückstock festhältst, können jetzt auch wegbrechen, und das kann auch erst einmal Angst machen. So ist unser inneres System einfach strukturiert. Auch wenn du fühlst, wie dich neue Energie belebt, die Angst wird auch da sein und sie kann dich wieder ausbremsen, wenn du ihr zu viel Aufmerksamkeit schenkst.

Deshalb ist es gut, jemanden an deiner Seite zu haben, der dich sich durch solche Wandlungsprozesse begleitet.

Also, es geht um Lebendigkeit und um langersehnten Auftrieb…

Wofür willst du sie genau einsetzen?

Was möchtest du mit ihr anfangen?

Was soll für dich neu entstehen?

Und ja, welche Gedanken und Überzeugungen hindern dich noch daran?

Hast du dich schon mal gefragt, ob du überhaupt eine Wahl hast? Eine Entscheidung, das Hindernde einfach fallen zu lassen oder zu behalten? Ehrlich, das ist so eine Sache…

Du kannst dich zwar für etwas Bestimmtes entscheiden, aber wenn dein Unbewusstes, deine Sicht auf die Welt, deine Überzeugungen und Erfahrungen nicht damit in Einklang stehen, dann wird es nicht so leicht werden, denn dein Unbewusstes gewinnt immer.

Was du aber machen kannst, du kannst bewusst die Entscheidung treffen, dir in diesem Prozess Hilfe zu holen, dich darin begleiten zu lassen und deine bisherigen Fallen mit meiner Hilfe viel klarer wahrnehmen.

,Du kannst es selbst machen, ausprobieren, Zeit investieren, blind im eigenen System sein oder du kannst die Abkürzung nehmen. Darin bist du frei.

Welche Entscheidung du auch triffst, wichtig ist, dass du eine triffst. Denn es ist dein Leben und ich bin sicher, dass es dich gerade laut ruft.

In dieser heutigen Zeit geht es um Veränderung, inneres Wachstum, Selbstliebe. Zum ersten Mal auf dieser Welt. Etwas in uns brennt immer heller und will sich zeigen. Nur das Alte zu leben, wird immer schwerer werden.

Es ist wichtig wer an deinem Steuer sitzt. Du oder deine Zweifel, deine Ängste oder deine Unversöhnlichkeiten? Du und dein inneres Licht oder das alte KLEINKLEIN und die Angst, nicht zu genügen und zu wenig wert zu sein?

Entscheide weise und bewusst.

Wir leben in einer höchst ungewöhnlichen Zeit, Menschen können ihr Leben einfach ableben, ohne etwas zu hinterfragen oder wir können uns innerlich und äußerlich entfalten und vieles besser machen als bisher.

Unsere Kraft, Schönheit und Kreativität offen zum Ausdruck bringen.

Herzlichst

Ilona Steinert

4 Gründe, um Schmerz aufzulösen

4 Gründe, um Schmerz aufzulösen

Kennst du Situationen, in denen du von anderen Menschen verletzt, verraten oder in Stich gelassen wurdest? Das schmerzt – oft noch lange nach dem schlimmen Ereignis.

Wie kann man diesen Schmerz überwinden und vielleicht sogar einen Neuanfang finden? Um diese Fragen geht es sehr oft in den Gesprächen mit meinen Klienten.

Aussöhnung ist eine zeitlose Praxis, um erlittenes Unrecht loszulassen und das Herz neu zu öffnen. Zu allen Zeiten haben Menschen die Kraft der Vergebung und Aussöhnung erlebt. Nelson Mandela ist ein lebendiges Zeugnis für die Kraft der Vergebung. Er vergab den Menschen, die ihm Unrecht getan hatten, und führte ein ganzes Land in einen Neuanfang.

So dramatisch ist es in deinem Leben vielleicht nicht. Das Unrecht, das wir erleiden, besteht oft in Dingen wie Mobbing, Anschuldigungen oder Verlusten. Das ist doch nicht weniger schmerzhaft. Jedes Unrecht – egal wie klein oder wie groß – ist schmerzhaft und braucht Lösung.

Wenn du die mit mir angehen möchtest, dann sichere dir ein kostenfreies Kennenlerngespräch:

Lösung von den Gedanken, die immer wieder um das erlittene Unrecht kreisen und einfach nicht loslassen können.

Lösung von den schmerzhaften Gefühlen, die damit verbunden sind. Und Lösung für die Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit, die oft mit erlittenem Unrecht einhergeht.

Aussöhnung ist ein wirksamer Weg, mit erlittenem Unrecht umzugehen. Er befreit von kreisenden Gedanken und bietet Linderung für verletzte Gefühle.

Aussöhnung löst aus der Hoffnungslosigkeit. Dieser Weg bietet viele Chancen, dennoch findest du auf diesem Weg nicht plötzlich einen Schalter, den du nur umlegen brauchst und dann ist alles wieder gut. Am Anfang haben viele Menschen noch diesen Wunsch.

Manche Menschen versuchen auch, sich aus Pflichtgefühl ( Ich sollte das eigentlich tun..) auszusöhnen. Das macht es aber eher schwerer, denn leichter.

Der gemeinsame Blick, deiner und meiner, auf das Geschehene, kann deinen Schritt hingegen sehr erleichtern.

Ich habe ein Buch zu diesem Thema geschrieben. Mein persönliches Leben hat es sich nicht nehmen lassen, mir jede Menge echten Stoff dafür zu bieten.

In Kürze erhältlich!

Es ist schlimm genug, dass uns Unrecht geschieht. Wir müssen unser Leben nicht auch noch dadurch verderben lassen, dass wir die Geschichte ewig mit uns herumschleppen.

Denn der Blick auf ein gutes Leben ist ein wunderbarer Neuanfang.

Hier geht es zu meinem Terminkalender. Buch dir dein kostenfreies Kennenlerngespräch.

Herzlichst

Ilona Steinert

Sei kein Opfer

Sei kein Opfer

Ich habe da mal eine wichtige Frage an dich: Fällt es dir schwer zu verzeihen, weil du verzeihen gleichsetzt mit „den anderen davonkommen lassen“? Manchmal glauben wir auch, andere Menschen seien uns etwas schuldig und wir selbst „nur“ das Opfer schwieriger Umstände.

Wie auch immer: Fast jeder Mensch hat irgendwo in seinem Inneren ein paar „unerledigte Geschäfte“, die permanent Aufmerksamkeit und Energie rauben. In nahezu jedem von uns existiert eine sogenannte „schwarze Liste“, in die wir Ereignisse eintragen, die wir anderen oder uns nicht verzeihen können.

Das können sogar Kleinigkeiten sein: Jemand hat uns nicht eingeladen oder nicht gegrüßt.

Viele Menschen befassen sich sogar wochen- oder monatelang immer wieder mit dieser Liste. Sie rufen sich immer wieder in Erinnerung, was der andere getan hat. Sie quälen sich über eine lange Zeit damit, darüber zu grübeln und sich zu fragen: „Warum nur! Wie konnte er mir das antun. Das kann ich ihm nicht vergeben!“

Kennst du das? Dann sprich mit mir:

Sich aussöhnen im Hier & Jetzt

Klar, Aussöhnung bezieht sich nicht nur auf die Vergangenheitsbewältigung, sondern wir können in dieser inneren Haltung auch aktuelle Fragen im Privat – oder Berufsleben prüfen. Gerade dort sehnen wir uns ja nach positiven Veränderungen.

Das Leben ist nicht immer eitel Sonnenschein. Wir streiten, dass die Fetzen fliegen, wir fühlen uns zutiefst gekränkt, beleidigt, übersehen oder geraten in ernsthafte Konflikte.

Kontaktabbrüche, Rosenkriege, Gerichtsprozesse machen das Leben schwer.

Es nicht soweit kommen zu lassen, oder solche Phasen zu überwinden, ist eine Aufgabe, die wir selbst aktiv angehen können. Zu warten ob der andere etwas tut, verlängert nur das eigene Leiden.

Auch wenn es eine schwierige Herausforderung ist, die zunächst in unserem Inneren stattfindet, wächst unsere Persönlichkeit daran enorm. Selbst dann, wenn der andere sich nicht versöhnen möchte.

Sich aussöhnen bedeutet, dass..

  • wir den Wunsch aufgeben, Recht haben zu müssen. Das fällt oft sehr schwer.
  • wir lernen, Ereignisse so anzunehmen wie sie sind. Stattdessen hängen wir lange an der Idee, dass wir es gerne anders gehabt hätten.
  • wir uns bemühen, zu verstehen, weshalb sich der andere so verhalten hat. Wir halten stattdessen übermäßig lange an unserer Sicht der Dinge und der eigenen Verletzung fest.
  • dass wir mit etwas abschließen können und einen Neubeginn wagen. Etwas nicht mehr nachzutragen, ist eine echte Herausforderung.
  • wir akzeptieren, dass weder wir noch die anderen perfekt sind. Wir erwarten oft zu viel von uns und den anderen.
  • wir bereit sind, dem anderen wieder zu vertrauen. Wenn wir wenig Vertrauen besitzen, ist das ein großer Schritt.
  • wir anderen eine echte zweite Chance geben. Düstere Vorahnungen sind dann unfair.

Durch Aussöhnung können wir selbst viel gewinnen. Anspannung, Wut, Hass oder Schuldgefühle lassen nach und wir können unsere Gedanken auf das richten, was wir in der Gegenwart und Zukunft erreichen möchten.

Wir stärken unser Selbstwertgefühl, denn wir können erleben, dass wir nicht in der Opferrolle sind. Und ganz wichtig: Über unsere Gedanken und Gefühle bestimmen wir selbst und nicht der andere.

Willst du endlich diese Ketten loswerden? Dann sprich mit mir:

Vor vielen Jahren hat ein Mensch meine Gutmütigkeit finanziell total ausgenutzt. Als mir das volle Ausmaß dessen bewusst wurde, habe ich wochenlang fast nur im Bett gelegen und an die gegenüberliegende Wand gestarrt. Ich fand keine Ruhe, konnte es nicht fassen und hatte fast nur schlaflose Nächte. In diesen beschäftigte mich damit, wie ich mich rächen, es ihm heimzahlen könnte. Ich suchte nach einer geeigneten Art der Bestrafung.

So habe ich mich noch zusätzlich meiner Energie beraubt, die ich für einen Neuanfang dringend gebraucht hätte. Mein Körper und meine Seele waren völlig aus dem Gleichgewicht geraten.

Ich musste lernen, genauer hinzuschauen, nämlich das mich die Bestrafung, die ich für ihn finden wollte, selbst getroffen hat. Denn ich haderte nicht nur mit dem Menschen, sondern auch mit mir. Ich hatte auch mir zu verzeihen und mich mit meiner Fehleinschätzung auszusöhnen.

Der Groll, den wir gegen uns selbst hegen, weil wir uns bestimmte Eigenschaften, Gefühle oder Verhaltensweisen nicht verzeihen können, richtet bei uns denselben Schaden an, wie Groll einem anderen gegenüber.

Es können bei dir andere Dinge sein. Deine Gedanken können aber auch um ganz grundsätzliche Ereignisse kreisen: die lieblose Mutter, die Bevorzugung des Bruders oder die Aufteilung des Erbes.

Aussöhnung bedeutet, sich von der Bürde, ein Opfer zu sein, zu befreien und den Schmerz loszulassen: 

  • Deine innere Verkrampfung wird sich lösen.
  • Künftig wirst du dich bei Kontakten weniger verbiegen.
  • Du wirst dich kraftvoller und selbstsicherer fühlen.
  • Deine Beziehungen werden sich positiver gestalten.

Willst du das? Dann sprich mit mir:

Aussöhnung ist ein innerer Prozess, bei dem ich dich gerne begleite.

Was passiert, wenn du dich mit deiner Vergangenheit nicht aussöhnst?

Die meisten von uns haben in der Kindheit nicht nur positive Erfahrungen gemacht. Du bist jetzt erwachsen, aber in deinem Inneren lebt deine Vergangenheit fort und hat noch Einfluss auf deine Gefühle und dein Verhalten.

Ohne ausgesöhnt zu sein werden wir..

  • in unserer Partnerschaft ähnliche Verhaltensmuster wie die den Eltern gegenüber zeigen. Wir sind z.B. in der Beziehung äußerlich brav und angepasst, aber innerlich tobt der Bär gegen den „Liebsten“.
  • uns schwer tun, Liebe zu geben und anzunehmen.
  • keine wirkliche Nähe zulassen können.
  • uns selbst ablehnen, weil wir uns als Kinder abgelehnt fühlten.
  • uns schwer tun, mit Autoritätspersonen umzugehen.
  • uns nichts zutrauen, weil wir kritisiert und bevormundet wurden.
  • anderen auch grundlos misstrauen, weil wir nicht vertrauen konnten.
  • wir rasten aus, weil wir das selber so erlebt haben.
  • aus Angst vor schlechten Erfahrungen überhaupt keine Partnerschaft eingehen.
  • nicht tun, was wir tun möchten, aus Angst abgelehnt zu werden.
  • aus Protest handeln, auch wenn uns das selbst schadet.
  • uns schwer damit tun, uns selbst zu verzeihen.
  • perfektionistische Forderungen an uns selbst stellen.
  • uns von Schuldgefühlen lähmen lassen.

All dies muss nicht unbedingt passieren, aber die Chancen dafür sind aus meiner langjährigen Erfahrung sehr groß.

Wichtig zu wissen:

Mit der Vergangenheit Frieden zu schließen, muss nicht unbedingt bedeuten, dass wir gutheißen, was uns angetan wurde. Mit der Versöhnung stellen wir anderen keinen Freifahrtschein aus. Es muss auch nicht heißen dass wir uns live aussprechen müssen. Dieser Prozess kann ganz allein in unserem Inneren erfolgen.

Wie alles gut weitergeht:

Stell dir einen Moment vor, du wärest ausgesöhnt mit deinem Körper, völlig in Einklang mit deinen Schwächen und Stärken. Mit dem Leben das hinter dir liegt und den Menschen die dich begleitet haben. Mit dem was du versäumt hast und mit dem was du verwirklicht hast.

Wie stark wärest du dir dann deines eigenen Wertes bewusst? Dieses wunderbare Gefühl von Frieden und Einverstanden sein ist unbezahlbar und lohnt jeden Einsatz.

Ich wünsche dir nur das Beste und wenn du eine Begleitung auf deiner Reise suchst, dann bin ich da.

Bist du bereit dafür? Dann sprich mit mir:

Dabei ist Heilung nicht eine Frage der Geschwindigkeit, sondern der Sorgfalt.

Seit 25 Jahren arbeite ich mit viel Herzblut mit Menschen an diesem Thema. Aussöhnung gehört zu meinem großen Erfahrungsschatz, denn ich bin selbst mehrmals durch diesen Prozess gegangen und weiß, wovon ich rede. Deshalb bringe ich sehr viel Wohlwollen, ehrliches Interesse an dir, Geduld und vor allem Klarheit in deinen Prozess ein.

Es soll sich für dich lohnen! Tu es für dich…

Denn, wenn du dich innerlich mit einem anderen Menschen aussöhnst, dann tust du es deinetwegen, und nicht weil er oder sie es verdient. Deine innere Verkrampfung raubt dir schon lange genug die Freude und das Vertrauen ins Leben.

Auch wenn du glaubst, das Aussöhnung bei dir nicht klappt, oder wenn du den Zusammenhang zu deinen körperlichen Beschwerden noch nicht herstellen kannst, ich weiß aus Erfahrung, das sich das ändern wird.

Jede schwierige Situation kann entweder als Bestandteil des Lebens oder als etwas Schlimmes, Unüberwindliches betrachtet werden.

Ist das ein Satz, der dich herausfordert?

Ich wollte dir mit diesem Blog zeigen, das du schwierige Umstände auch als Wegweiser sehen kannst, die dir zeigen, dass du auf einer Reise bist. Und während dieser Reise hast du mehr selbst in der Hand, als du vielleicht vorher geglaubt hast.

Es muss keine Reise des kleinen, armen Opfers sein, es darf eine Heldenreise sein.

Hier ein paar Gedanken, die dir vielleicht helfen, die Aussöhnung anzugehen:

  • Probleme sind Lehrer. Sie helfen mir, zu lernen und zu wachsen. Ohne sie würde ich nichts erreichen. Mit ihnen gehe ich vorwärts auf mein Ziel zu.
  • Meine Kraft, meine Entschlossenheit und meine Liebe zu mir selbst sind immer größer als jedes Problem, das sich mir in den Weg stellt.
  • Ich weiß das eine Lösung durch Aussöhnung besonders zu meinem persönlichen Wachstum beiträgt.
  • Jedes Problem birgt in sich den Schlüssel zu seiner Lösung. Je besser ich ein Problem und seine Wurzeln verstehe, desto deutlicher kann ich die Lösung erkennen.

 Tu es für dich und finde endlich deinen inneren Frieden –  führe mit mir dein Kennenlerngespräch…

Alles Liebe

Deine Ilona

Aussöhnung? Nein danke!

Aussöhnung? Nein danke!

Neulich bekam ich eine E-Mail von einer Leserin. Darin schrieb sie mir, dass es wirklich der allerletzte Quatsch sein, den ich zum Thema Aussöhnung schreiben würde. Sie hatte eine sehr deutliche persönliche Meinung:

Wer den Kontakt zu seinen Eltern abbrechen würde, sorgt damit in den meisten Fällen für eine 100% Verbesserung seiner Lebenssituation. Das hätte sie beobachtet und könnte auch persönlich durch ihr eigenes Leben bestätigen. Im weiteren Text bestritt sie, dass Menschen ohne Versöhnung im Leben mit bestimmten Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

Ich kenne solche Einwände. Besonders Menschen, die in ihrer Kindheit schwere Traumata erlebt haben, können zu dem Schluss kommen, das Verhalten ihrer Eltern niemals akzeptieren oder verzeihen zu können.

Manchmal steht unser Stolz und der Glaube, unser Gesicht zu verlieren, im Wege. Oder dieser Entschluss beruht auf Missverständnissen, die das Thema Aussöhnung öfters begleiten.

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Wichtig zu wissen:

  • Mit der Aussöhnung stellen wir unseren Eltern keinen Freifahrtschein aus. Aussöhnung bedeutet nicht, dass wir gutheißen, was sie uns angetan haben.
  • Frieden schließen wir unseretwegen, nicht der Eltern wegen. Wir wollen uns von einer schweren Last befreien und uns nicht auch noch heute damit bestrafen, dass wir uns fortwährend mit unserer schwierigen Kindheit beschäftigen und unsere Eltern verachten.
  • Sich mit der Vergangenheit auszusöhnen, muss nicht unbedingt bedeuten, dass wir unseren Eltern verzeihen. Auch wenn das der innigste Wunsch ist. Aussöhnung kann auch bedeuten, dass wir die Vergangenheit so akzeptieren, wie sie für uns wahr, und sie ruhen lassen.
  • Aussöhnung heißt, dass wir den Eltern keine Vorwürfe mehr machen, sondern akzeptieren, dass unsere Eltern sich nicht wie gute Eltern verhalten haben.
  • Aussöhnung kann bedeuten, dass wir akzeptieren, dass unsere Eltern sich aufgrund ihrer eigenen Lebensgeschichte oder eigener seelischer Probleme nicht anders verhalten konnten.
  • Frieden schließen bedeutet nicht unbedingt, dass wir wieder Kontakt zu unseren Eltern aufnehmen müssen. Dieser Prozess kann ganz allein in unserem Inneren erfolgen.
  • Sich suszusöhnen heißt auch nicht unbedingt, dass wir hierzu ein Schuldeingeständnis unserer Eltern benötigen.
  • Aussöhnung sollte nicht an die Erwartung geknüpft werden, dass sich deine Eltern noch ändern.

Die meisten von uns haben in der Kindheit nicht nur positive Erfahrungen mit ihren Eltern gemacht. Es liegt in der Natur von Erziehung, dass Eltern uns manche unserer kindlichen Bedürfnisse nicht erfüllen und uns das tief enttäuscht hat.

Als Kinder versuchen wir das, was uns passiert, mit unserem noch sehr beschränkten Verständnis von der Welt einzuordnen. Manche Verhaltensweisen unserer Eltern konnten wir damals nicht verstehen, oder nur falsch verstehen. Deshalb macht es Sinn, aus der heutigen Erwachsenensicht unsere gesammelten Erfahrungen nochmals anzuschauen und zu prüfen, ob wir sie noch genauso wie als Kind bewerten.

Ich empfehle dir dazu eine professionelle Begleitung zu suchen, was sich als sehr hilfreich erweisen wird.

Wenn du das mit mir angehen möchtest, dann nimm Kontakt zu mir auf:

Steh dir nicht weiter selber im Wege. Wenn du nicht auf dich achtest, wer sollte es dann tun?

Mehr Infos zur Kraft der Aussöhnung findest du hier:

Alles Liebe

Deine Ilona

Ein Gespräch mit meinen Eltern? Unmöglich!

Ein Gespräch mit meinen Eltern? Unmöglich!

Solch einen Satze höre ich von meinen Klientinnen öfters. Ich finde, das ist ein Grund, die Dinge genauer zu untersuchen, findest du nicht?

Wenn wir uns mit den Eltern unterhalten wollen, so können von beiden Seiten eine Menge Fehler passieren. Schauen wir uns doch unsere Seite an, was könnte unser Anteil daran sein, dass ein gut gemeintes Gespräch in die Hosen geht?

Was ist ein ungeeignetes Verhalten im Gespräch mit unseren Eltern?

  • Wir greifen unsere Eltern an und machen ihnen Vorwürfe.
  • Wir treten als Besserwisser auf und machen sie damit klein.
  • Wir erwarten von ihnen ein Schuldeingeständnis, wenn wir sie auf ihre Fehler ansprechen.
  • Wir erwarten unbewusst, dass sie sich völlig anders verhalten, wie in der Vergangenheit. Wir erwarten, das sie uns loben, Liebe zeigen oder das sie stolz auf uns sind. Dies ist jedoch unrealistisch, denn dazu müssten sie sich grundsätzlich ändern.
  • Wir führen unser Gespräch nicht als Erwachsene, sondern rutschen in die Rolle des Kindes ab. Wir sind beleidigt oder reagieren mit Wut oder wir geben schnell nach und machen uns klein.

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Ich habe an entscheidender Stelle auch einmal große Fehler gemacht. Allerdings hat es etwas gedauert, bis ich mich dafür schämen konnte. Der größte Wunsch meiner Mutter war ein Schrebergarten. Sie liebte es, in der Erde zu buddeln. Leider hat mein Vater sie darin nie unterstützt, ganz im Gegenteil, er fand es spießig.

Als sie schon älter war, las sie eines Tages eine Anzeige, dass jemand seinen Garten verkaufen wollte.

Meine Mutter rief sofort dort an und besichtigte den Garten, auf dem eine kleine Laube stand. Sie sah sich schon als stolze Besitzerin. Aber die Bedingungen kamen mir komisch vor und ich begann mich, beim Schrebergartenverein zu erkundigen. Nachdem ich seltsame Dinge herausgefunden hatte, suchte ich mit ihr das Gespräch und wollte ihr klarmachen, dass sie Gefahr lief, einem Betrüger aufzusitzen.

Allerdings stellte ich sie dabei als etwas “doof” hin, das würde doch jeder merken, dass der Typ ein Betrüger sei. Meine Mutter wehrte sich mit Händen und Füssen und war völlig uneinsichtig. Statt auf mich zu hören, bereitete sie die Geldübergabe vor. Als die Polizei ins Haus kam, stellte es sich tatsächlich heraus, dass der Verkäufer ein Betrüger war und meine Mutter sank völlig in sich zusammen.

Ich merkte einfach nicht, wie weh es ihr tat, dass ihr Traum wieder nicht in Erfüllung ging. Stattdessen kehrte ich noch mehr heraus, was ich ja alles vorher gewusst hätte.

In der Psychotherapie spricht man davon, das bei einem Gespräch mit einem Elternteil immer vier Personen anwesend sind:

  1. Unsere Vorstellung davon, wie der Elternteil sein sollte.
  2. Wie unser Elternteil tatsächlich ist.
  3. Die Vorstellung des Elternteils davon, wie wir sein sollten.
  4. Wie wir tatsächlich sind.

Lass uns das missratende Gespräch mit meiner Mutter als Beispiel nehmen.

  1. Ich hatte die Vorstellung davon, dass meine Mutter so taff sein sollte, wie ich sie in meiner Kindheit wahrgenommen hatte.
  2. Tatsächlich war meine Mutter bedürftig.
  3. Meine Mutter wollte die Tochter von früher, die ihr zustimmte und beistand.
  4. Ich war eine Tochter, die auf eine besserwisserische Art eigentlich Anerkennung und Lob von der Mutter wollte.

Nicht umsonst ist heute mein Spezialthema die Aussöhnung. Ich bin froh das ich aus meinen alten Fehlern gründlich gelernt habe und heute mit meinen Klientinnen ein Gespräch mit den Eltern sehr gut vorbereiten kann.

Wenn auch du eine ehrliche Begleitung zur Aussöhnung mit deinen Eltern suchst, dann sprich mit mir:

Möchtest du mehr Toleranz und Verständnis für dich selbst und andere gewinnen? Lernen zu akzeptieren, dass das Leben und alle Menschen nun einmal nicht perfekt sind?

Möchtest du dich befreien von den Gedanken und Gefühlen, die dich daran hindern, dich mit dir selbst und anderen auszusöhnen?

Hier findest du weitere Infos:

Alles Liebe

Deine Ilona

Deine Eltern: Freund oder Feind?

Deine Eltern: Freund oder Feind?

Wie ist das Verhältnis zu deinen Eltern? Bist du gerne mir ihnen zusammen oder hältst du Abstand? Hast du den Kontakt zu ihnen völlig abgebrochen?

Viele erwachsende Kinder haben ein gestörtes Verhältnis zu den Eltern, weil sie vielleicht seelische Verletzungen in der Kindheit hinnehmen mussten. Oder weil die Eltern sie heute immernoch bevormunden oder durch Schuldgefühle Druck machen.

Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern verändert sich im Laufe des Lebens.

 Auf dem Weg von unserer Kindheit zum erwachsenen Menschen durchlaufen wir drei Phasen:

 1.Phase

Wenn wir klein sind, dann sind die Eltern für uns das Liebste auf der Welt. Sie wissen alles, können alles und sie sind für uns einfach die Größten, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir ahmen sie nach und verteidigen sie aus vollem Herzen, anderen gegenüber.

Ich erinnere mich noch genau an eine Episode, als ich höchstens 5 Jahre alt war. Damals lebte ich mit meinen Eltern in Italien und ich durfte abends mit meiner Mutter zu einem typisch italienischen Tanzvergnügen. Bunte Glühbirnen hingen um die Tanzfläche herum und es gab Livemusik. Es dauerte nicht lange und meine Mutter wurde zum Tanzen aufgefordert. Dann sogar mehrmals von dem gleichen Mann! Ich sah sie scherzen und lachen. Das war für mich ungeheuerlich…

Mein Herz begann wie wild zu schlagen und ich rannte nach Hause, um meinen Vater zu holen: “Papa, Papa, Mama tanzt mit einem fremden Mann!”.

Mit zunehmender Reife holen wir unsere Eltern dann langsam vom Podest. Wir entdecken, dass sie nicht alles wissen, Fehler machen und uns manchmal auch etwas vormachen.

Meine Mutter brachte ihre Meinung über andere Leute immer sehr deutlich zum Ausdruck. sie wusste zu allem was zu sagen und ich hielt vieles für wahr. Da gab es Familien mit mehreren Kindern, die sie als asozial bezeichnete, Kinder von denen ich mich fern zu halten hatte, und strikte Richtlinien, was sie für richtig oder falsch im Leben hielt.

Der Moment an dem ich merkte, dass ihre Weltsicht ziemlich einseitig und eingeschränkt war, war fürchterlich für mich. Ich war total verunsichert.

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2. Phase

In der Pubertät sind die Eltern für uns schließlich die letzten Versager. Menschen, die keine Ahnung von uns haben, die uns nur Schlechtes wollen. Wir achten ihre Erfahrungen nicht und glauben, alles besser beurteilen zu können. So schwierig die Zeit für alle Beteiligten ist, man sollte es nicht nur auf die Hormone der Jugendlichen schieben. Die Pubertät ist ein wichtiges Ausprobieren der Loslösung von den Eltern. Niemand ist auf der Welt, um im Fahrwasser der Eltern zu schwimmen und ihre Werte zu leben. Hier sind Kinder, die keine Pubertät erleben deutlich im Nachteil. Ihnen wir das Thema Abgrenzung und Loslassen als Erwachsene eher schwer fallen. Widerspruch wird sich dann eher innerlich abspielen, aber außen bleibt die Fassade angepasst. Die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit oder einer Lebensvision wird deutlich verzögert.

3. Phase

Als Erwachsene gelangen wir schließlich, wenn es ideal läuft, an einen Punkt, an dem wir unsere Eltern sehen, wie sie wirklich sind. Sowohl ihre Stärken wie ihre Schwächen kennen und verstehen warum sie sich verhalten, wie sie sich verhalten (haben).

Der Weg bis zur 3. Phase kann sehr dornig und schwierig sein. Manchmal fordert uns diese Phase sehr, weil uns die innere Aussöhnung mit den Eltern schwer fällt. Wir wollen eher unsere Verletzungen anerkannt wissen oder warten sogar auf eine Entschuldigung.

Andererseits sind Eltern wichtige Bezugspersonen und sich mit ihnen innerlich auszusöhnen, ist auch für unser Seelenheil und das Zusammenleben mit anderen Menschen heilsam.

Aber manche Menschen verharren ihr Leben lang in der Phase 1 und verherrlichen ihre Eltern. Sie schaffen es nicht, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben. Andere verharren in der Phase 2, sie halten ihren Eltern ihr eigenes verpfuschtes Leben vor.

Besonders dann, wenn die Kindheit schwer war, sehen manche keine Möglichkeit, sich innerlich auf ihre Eltern zuzubewegen. Dabei ist es unendlich wichtig, sich mit seinen Eltern neu auseinander zu setzen, weil wir nur erst dann die Wurzeln vieler unserer eigenen Verhaltensweisen und Gefühlsreaktionen verstehen und verändern können.

Es ist ja eine spannende Frage. Vieles haben wir aus Angst vor Ablehnung gegen unseren Willen gemacht. Vieles haben wir aus einem schlechten Gewissen gegen unserem Willen gemacht.

Möchtest du dich entlasten und mit der Geschichte mit deinen Eltern Frieden schließen?

Dann sprich mit mir:

Was passiert wenn wir uns nicht mit den Eltern aussöhnen?

  • Dann werden wir in unserer Partnerschaft ähnliche Verhaltensmuster wie den Eltern gegenüber zeigen. Wir sind z.B. angepasst, aber rebellieren innerlich. Oder wir fühlen uns vom Partner bevormundet, kritisiert und ausgeliefert, weil wir das auch bei unseren Eltern so erlebten. Ich könnte eine lange Liste aufzählen.
  • Dann werden wir möglicherweise aus Angst vor schlechten Erfahrungen überhaupt keine Partnerschaft eingehen.
  • Oder wir werden nicht tun, was wir eigentlich tun möchten, weil unsere Angst, abgelehnt zu werden, übergroß ist.
  • Oder wir werden uns selbst nicht lieben & akzeptieren können, weil wir uns von den Eltern nicht akzeptiert fühlen.
  • Wir werden uns schwer tun, uns die eigenen Fehler zu verzeihen.
  • Wir werden perfektionistische Forderungen an uns selbst stellen.

Merkst du etwas? Es ist ein hoher Preis, den wir da unbewusst zahlen oder ein schwerer Rucksack, den wir da mit uns rum tragen. Wie viel leichter wird dein Leben werden, wenn du eine Aussöhnung anstrebst.

Keine Angst, Aussöhnung ist nicht schwer zu lernen. Du brauchst kein besonderes Talent dafür. Was du brauchst, ist ein starker Wunsch, dich von deiner seelischen Last zu befreien, um ein lebendiges, glückliches Leben zu führen und mit mehr Dankbarkeit durchs künftige Leben zu gehen.

Ich bin gerne bereit, dich darin zu unterstützen. Seit über 20 Jahre begleite ich verunsicherte Frauen bei der Aussöhnung mit ihrer Geschichte und ihren vermeintlichen Fehlern und Schwächen. Damit sie endlich mit sich ins Reine kommen, innere Verkrampfungen loslassen und wieder Vertrauen ins Leben fassen.

Nähere Infos findest du hier:

Alles Liebe

Deine Ilona