Stark durch Verletzlichkeit? Klar geht das…

Stark durch Verletzlichkeit? Klar geht das…

Ist es nicht so? Am besten wollen wir alles… und bitte sofort.

Wir wollen tiefe Beziehungen, die wahre Liebe, einen tollen Beruf, unerschütterliches Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Glückseligkeit.

Und am besten, ohne etwas dafür zu tun. Oder wenigstens nur sehr wenig.

Wieso denn nicht? Aber….

  • Wie wollen wir tiefere Beziehungen finden, ohne uns zuerst zu öffnen?
  • Wie wollen wir Liebe erfahren, ohne ganz offen unsere Zuneigung zu zeigen?
  • Wie wollen wir Selbstwertgefühl aufbauen, ohne unsere Schwächen zu zeigen?
  • Wie wollen wir uns selbst vertrauen, wenn wir uns nie den für uns wirklich großen Herausforderungen gestellt haben?

Das geht nicht!

Wieso tun wir dann die notwendigen Schritte nicht? Richtig, weil wir uns dabei verletzlich machen. Und davor haben wir die größte Angst!

Manchmal reicht schon ein einziger Gedanke:

  • Wenn ich mich öffne, werde ich abgelehnt.
  • Wenn ich Zuneigung zeige, mache ich mich lächerlich.
  • Wenn ich meine Schwäche zeige, werde ich ausgenutzt.
  • Wenn ich mich dieser Herausforderung stelle, werde ich bestimmt scheitern.

Was ist gerade in unserer Gesellschaft los? Was praktizieren unsere Chefs, unsere Politiker, ja unsere Kollegen?  Schwäche zeigen wird als No-go gebrandmarkt und viele Menschen gehen bis ans Äußerste, um zu vermeiden, als schwach angesehen zu werden. Deshalb wird eine Maske aufgesetzt, hinter der sich die eigene Verletzlichkeit hervorragend verstecken lässt.

Aber sag mal, ist es wirklich ein Zeichen von Stärke, eigene Schwächen zu verbergen? Ich finde, dass es in Wahrheit echte Stärke zeigt, zu seinen Schwächen zu stehen.

Ich verlege immer wieder meine Schlüssel und muss mehrmals im Jahr den Schlüsseldienst holen. Mein Steuerberater bekommt an meiner Belegsammlung graue Haare und ich esse zu viel Zucker…

Im Umkehrschluss ist es eher schwach, mit dieser aufgesetzten Maske aus Coolness  und gespielter Souveränität durchs Leben zu laufen.

Eines der Schlüssel zu einem erfüllten Leben, in Liebe zu dir selbst und anderen, ist, sich verletzlich zu machen. Du wirst überrascht sein, wie viel weniger schlimm es letztendlich ist, als du es dir vorgestellt hast.

Ich spreche da aus Erfahrung.

Ich freu mich, wenn du dabei bist.

Alles Liebe

Deine Ilona

Den Hebel auf Lebenslust umlegen

Den Hebel auf Lebenslust umlegen

Schlaflose Nächte! Wir kennen sie alle: Wir liegen im Bett und können nicht schlafen, wir stehen auf, legen uns wieder hin, nichts nutzt wirklich: Die Gedanken kreisen um ein Thema.

Warum…. Weshalb… Wieso

Lösung nicht in Sicht!

Mach dir bewusst: Wenn deine Gedanken um ein bestimmtes Thema kreisen und kreisen, belastest du deinen Körper. Dann wird es wichtig für dich sein, dir einzugestehen, dass es auf diesem Weg keine Lösung geben wird. So sehr du suchst, du suchst am falschen Ort.

Wie wäre es damit, einen neuen Prozess einzuläuten?

Durch Affirmationen werden deine Gedanken leichter und damit auch dein ganzes Leben. Was eine Affirmation ist? Ganz einfach, ein selbstbejahender Satz.

Dass deine Gedanken leichter werden, geht nicht von heute auf morgen, auch wenn manche Bücher das zu versprechen scheinen. Das Geheimnis sind ein paar Grundregeln und erst dann kann es richtig losgehen.

Achte darauf, dass deine Affirmationen deinem aktuellen Selbstbewusstsein entsprechen. Wenn du dich sehr kritisch siehst und mit der Affirmation „Ich bin super“ arbeitest, dann wirst du den Satz nicht einmal fertig gedacht haben, da macht dich dein innerer Kritiker direkt damit fertig: „Das ist doch totaler Quatsch!“

Mach es dir leicht, mach es realistisch.

„Ich darf super sein!“, das ist deine Affirmation. Du bist es noch nicht und wirst es auch nicht immer in der Zukunft sein – doch „du darfst“ und das öffnet dir neue Möglichkeiten. Wenn du selbstbewusst sein willst, dann ist deine Affirmation nicht „Ich bin selbstbewusst!“, sondern: „Ich darf selbstbewusst sein.“.

Nutze Formulierungen wie:

  • Ich darf…
  • Ich werde….
  • Ich freu mich auf…

Beim Beispiel mit der schlaflosen Nacht würde es heißen:

„Ich freue mich auf eine leichte Lösung.” oder “Ich freue mich, dass sich eine leichte Lösung zeigen wird!“.

Das Ziel ist es, die Affirmationen zu verinnerlichen und zum automatischen Teil deines Denkens zu machen, sodass es ins Unterbewusstsein rutscht und dort deinen Autopiloten steuert. Am Anfang kannst du dir komisch vorkommen, wenn du deine Affirmationen mehrmals am Tag laut sagst oder als Zettel am Spiegel kleben hast. Und mit der Zeit sickert die neue Einstellung ein und der neue Level wird ganz natürlich für dich.

Und hier einige Affirmationen zum Thema Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstliebe:

  • Ich darf so sein, wie ich bin.
  • Ich freue mich darauf, glücklich und zufrieden zu sein.
  • Es darf mir besser gehen als….
  • Ich darf mir erlauben, Nein zu sagen.
  • Ich werde entscheiden, wie es weitergeht.
  • Ich darf auch scheitern. Scheitern bedeutet, gescheiter zu werden.

Ich kann dir sehr empfehlen, die Kunst des Lassens zu lernen: Einlassen, Weglassen, Loslassen.

Im September auf Lanzarote, der Insel der Transformation. Lanzarote verzaubert mit ihrer lichtvollen, weiblichen  Energie. Die Magie der Insel und ihrer magischen Orte unterstützt deinen inneren Verwandlungsprozeß, lässt dich Energie tanken, löst sanft alte Strukturen, die dir nicht länger dienlich sind.

Die Insel öffnet dich für Lebensfreude und Genuss und schenkt dir Freiheit wie einem Vogel im Wind. Jeden Morgen aufstehen und dich auf den bevorstehenden Tag freuen, jede Sekunde energiegeladen und voller  Freude genießen.

Mit Worten ist es kaum greifbar, all das, was während einer Retreatwoche „geschieht“. Es sind die Begegnungen von Herz zu Herz, eingebettet in eine Zeit des achtsamen Miteinander.

Ich freu mich, wenn du dabei bist.

Alles Liebe

Deine Ilona

Sturmerprobte Tools gegen Kummer

Sturmerprobte Tools gegen Kummer

Im Leben sind wir immer wieder mit Kummer konfrontiert. Und es ist so: Ein auf allen Ebenen erfolgreiches Leben ist nicht das Resultat von Intelligenz, Talent oder Geld, sondern von der Fähigkeit, mit Kummer & Schmerz umzugehen.

Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich sage dir nicht, den Schmerz zu suchen, das wäre ja masochistisch. Aber du kannst lernen, dem Schmerz nicht auszuweichen.

Ich schwör dir: Der einzige Weg hinaus ist hindurch.

Ich kenne einige sturmerprobte Tools, die ich selbst gern anwende, wenn es in meinem Leben hart auf hart kommt. Sie sollen auch dir helfen, schwierigere Zeiten zu überstehen. Sie helfen dir, wenn es dunkel um dich ist, wenn du verwirrt bist, wenn dein Herz schmerzt.

Jeder von uns kennt diese dunklen Stunden. Und so trägt jeder von uns Narben – auf der Haut und auf der Seele. Schäm dich nicht dafür – sie sind der Beweis dafür, dass du stärker warst als das, was dich aufhalten wollte.

Und damit du nicht zu lange in der Dunkelheit bleibst, kommen hier die fantastischen Tools:

Bitte beantworte die Fragen und notiere deine Antworten.

3 Dinge, für die ich trotz allem dankbar bin:

  1. ……
  2. ……
  3. ……

Was macht mich dennoch glücklich in meinem Leben?

Worauf bin ich stolz?

Was habe ich heute gelernt?

Die kannst diese Fragen immer wieder beantworten und vielleicht danach sicher weglegen, damit du sie wieder einmal lesen kannst. Auch das erleichtert.

Sehen wir uns?

Alles Liebe

Deine Ilona

Selbstfürsorge statt Selbsttäuschung

Selbstfürsorge statt Selbsttäuschung

Auf dich selbst zu achten ist eines der wichtigsten Themen überhaupt, besonders dann, wenn du noch eine Stimme im Ohr hast: „ Sei nicht so frech, jetzt bekommen die anderen ein Stück Torte, erst dann darfst du dir auch etwas nehmen.“ 

Vielleicht sagt die Stimme in deinem Ohr auch etwas anderes, aber der Tenor ist immer der gleiche…stell dich hinten an, dann bist du brav.

Auf dich selbst zu achten ist existenziell. Manche Menschen sind nicht wirklich an dir selbst interessiert, nur an dem, was sie von dir bekommen können. Auch eine Portion Wachsamkeit hat mit Selbstliebe zu tun.

Du kannst dir keine positive Quelle sein, wenn du dich klein machst oder dich quälst. Du kannst dich von Belastungen nicht befreien, wenn dir die Kraft dazu fehlt.

Falls du dir nicht sicher bist, wie wichtig dieser Teil deines Lebens ist, dann denke doch für einen Moment an deinen letzten Flug zurück.

Ich meine die Sicherheitsinstruktionen der Flugbegleiter. Puh wie langweilig, sagst du… Ich weiß, kaum einer hört noch hin… wir sind in Gedanken schon am Ziel oder beim Gläschen Sekt, der gleich kommt. Mir geht es dabei nur um diesen einen Satz:

„Zuerst setzten sie die eigene Sauerstoffmaske auf, dann helfen sie anderen!“

Aha. Diese Anweisung ist eindeutig: Helfe zuerst dir selbst, denn wenn du nicht mehr atmen kannst, kannst du auch für niemanden da sein. Die völlig simple Anweisung ist eine gute Metapher für deinen Alltag.

Nimm dir die Zeit, dich um dich selbst zu kümmern. Bring dich in Form, lies inspirierende Bücher. Erweitere deine Fähigkeiten. Arbeite mit einem Mentor. Verbringe echte Qualitätszeit mit Freunden. Erfreue dich deines Lebens, strebe nach deiner besten Verfassung… so wird dir dein Leben viel leichter gelingen. Du bist klarer und durchschaust Menschen leichter, die dir nicht gut tun.

Ich weiß, dass Leben kann hart sein. Oft genug erscheint manche Situation aussichtslos. Immer dann, wenn unser Rucksack zu schwer wird, reicht eine gute Tasse Tee nicht mehr aus. Genau dann brauchst du neue Impulse, wie du dir selbst gut tun kannst. Impulse, die dir helfen, die Gedanken  über andere zu verlassen und wieder zu dir selbst zu finden.

Diese Impulse dienen deiner Selbstpflege. Es geht darum, dich selbst so gut wie nur möglich zu behandeln, um zu neuer Kraft und neuem Mut zu finden.

Meine Ideen sollen Dich anregen, einmal in der Woche eine gute Sache für dich selbst zu starten:

  • Schalte den Fernseher aus und lies ein gutes Buch. Hast du keines mehr, dann geh in eine Buchhandlung und lass dich inspirieren.
  • Backe etwas, vielleicht für deine Kollegen oder das Personal im Altenheim deiner Mutter.
  • Gehe früher ins Bett und schlafe zu natürlichen Klängen ein.
  • Trage heute dein bestes Qutfit.
  • Entrümple deinen Kleiderschrank.
  • Iss einen ganzen Tag gesund.

Die 7 Schlüssel der Liebe  sind ein Weg, um nicht mehr in Selbstablehnung und Selbstzweifel zu versinken, sondern dich wertvoll und angenommen zu fühlen.

Sehen wir uns?

Alles Liebe

Deine Ilona

Alles, was keine Liebe ist

Alles, was keine Liebe ist

Viele Beziehungen basieren statt auf Liebe auf emotionaler Abhängigkeit. Hast du schon gehört? Bei Eltern oder Freunden beobachtet?  Steckst selbst drin?

Für die Betroffenen selbst ist die Abhängigkeit in der Beziehung kaum zu erkennen. Und sie hören nicht auf Andeutungen aus dem Umfeld. Meine Mutter hat immer gesagt, dass mein Vater doch arbeitsam wäre und das Geld nach Hause bringen würde, das war richtig. Aber damit entschuldigte sie alles, was er ihr sonst antat. Das Geld stimmte in einem gewissen Rahmen, aber das emotionale Miteinander hat sie verdrängt oder sich und anderen schön geredet.

Jemand, der in so einer Form der abhängigen Beziehung steckt, ist mit einer gewissen Blindheit geschlagen, spürt vielleicht lediglich, dass er oder sie sich nicht so gut fühlt, dass irgendetwas viel zu anstrengend und mühsam ist, um richtig zu sein.

Ich bringe es auf den Punkt:

Emotionale Abhängigkeit ist keine Liebe, sondern Angst vor dem Alleinsein. Diese Angst treibt in die Arme von  Menschen, die uns nicht gut tun oder lässt uns an unguten Beziehungen festhalten.

Und hier sind einige Anzeichen dafür:

  • Die Person ist in der Beziehung eher unglücklich als glücklich.
  • Die Person glaubt, dass sich das Glück einstellen würde, wenn der Partner sich ändert.
  • Die Person hat das gleiche schon in früheren Beziehungen geglaubt.
  • Die Person stellt sich öfters eine ganz andere Beziehung mit dem Partner vor, als sie tatsächlich führt.
  • Das Selbstwertgefühl der Person wird durch den Partner geschwächt und sie fühlt sich oft einsam und unverstanden.
  • Die Person lässt sich durch Versprechungen besänftigen, obwohl sie nie eingehalten werden.
  • Die Person macht den Partner für ihr Unglücklichsein verantwortlich.
  • Die Person braucht viel Anerkennung, um sich gut zu fühlen.
  • Die Person fürchtet ohne Partner nicht zurecht zu kommen.
  • Die Person ist davon überzeugt, dass Liebe es wert ist, viel für sie zu tun und zu opfern.

Es ist leider sehr schwer, ein Übel zu erkennen, solange man sich noch darin befindet. Und ehe du etwas einwenden möchtest: ja, für die Liebe darf man Opfer bringen – doch darf man sich selbst nicht dafür opfern. Denn sonst macht dieses Muster, dieses Beziehungsmodel krank. Es ist eine pervertierte Liebe.

Liebe, die keinen Selbstwert kennt, macht krank.

Wenn Liebe unglücklich macht, aber keine Veränderung angestrebt wird, dann ist die emotionale Abhängigkeit sehr naheliegend. Emotionale Abhängigkeit ist sehr eng  mit dem Selbstwertgefühl verknüpft. Ohne den anderen fühlt man sich hilflos.  

Wenn es nicht den Partner betrifft, dann gibt es bei erwachsenen Kindern auch eine emotionale Abhängigkeit zu den Eltern. Auch das beschwert das eigene Leben und ist nicht der Weg ins Glück.

Deshalb: Auf zur Kurs-Korrektur… mit den 7 Schlüsseln zur Liebe wird dein Leben leichter und strahlender.

Die 7 Schlüssel der Liebe  sind ein Weg, um nicht mehr in Selbstablehnung und Selbstzweifel zu versinken, sondern dich wertvoll und angenommen zu fühlen.

Sehen wir uns?

Alles Liebe

Deine Ilona